Finanzmanager Thomas Laubach Der einflussreiche Deutsche im Hintergrund der Fed

Als oberster Berater des Fed-Chefs gehört Thomas Laubach zu den einflussreichsten deutschen Ökonomen. Seine Rolle ist nun noch bedeutender geworden.
Der Ökonom leitet seit 2015 in der Fed-Zentrale in Washington die geldpolitische Abteilung und ist damit eine Art Stabschef. Quelle: Marie Emmermann Skizzomat für Handelsblatt / Foto: Pressebild
Thomas Laubach

Der Ökonom leitet seit 2015 in der Fed-Zentrale in Washington die geldpolitische Abteilung und ist damit eine Art Stabschef.

(Foto: Marie Emmermann Skizzomat für Handelsblatt / Foto: Pressebild)

FrankfurtManchmal haben trockene, akademische Überlegungen einen lang anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Einfluss. Im Jahr 2001 haben Thomas Laubach und John Williams eine Studie mit dem (hier übersetzten) Titel „Die Messung des natürlichen Zinssatzes“ veröffentlicht.

Das ist der Prozentsatz, bei dem „das Produktionspotenzial voll ausgeschöpft wird und die Inflation stabil bleibt“. Anders gesagt: Gesucht wird ein Zins, bei dem die Wirtschaft mit voller Kraft laufen kann, ohne zu überhitzen. „Wir zeigen, dass die Fehleinschätzung des natürlichen Satzes durch geldpolitische Entscheider die Stabilität der Volkswirtschaft deutlich gefährden kann“, heißt es in dem 27-seitigen Papier.

 
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