François Villeroy de Galhau kommt bei einer Rede über die Zukunft Europas seinen deutschen Zuhörern so weit wie möglich entgegen.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Franz Josef Strauß war ein europäischer Visionär. Sein Leitgedanke war: „Bayern ist unsere Heimat, Deutschland unser Vaterland, Europa unsere Zukunft!“
    Dieser Zukunft droht große Gefahr. Allenthalben hört man den lauten Ruf nach grundlegenden Reformen. Aber in welche Richtung sollen sie gehen? Da gibt es in der EU konträre Ansichten. Selbst in Deutschland gibt es einen Richtungsstreit. Es scheint, als sei es Union und SPD nicht wirklich gelungen, sich auf einen klaren und konsistenten Kurs zu verständigen.
    Setzt sich eine künftige Bundesregierung konsequent für Stabilität, Sicherheit und Subsidiarität in der EU ein? Oder aber wird sie den Weg in eine Transfer- und Schuldenunion mitgehen und weitere Kompetenzen an die EU abgeben?
    Deutschland steht an einem Scheideweg. Es geht um unsere Zukunft und die unserer Kinder und Enkel. Wir brauchen einen klaren Europa-Kompass und politische Vernunft. Das bedeutet, dass sich die Parteien auf gemeinsame strategische Ziele verständigen sollten, die im deutschen Interesse liegen. Und sie sollten vor allem einen Ratgeber akzeptieren, nämlich ökonomischen Sachverstand!

Mehr zu: Frankreichs Notenbankchef Villeroy de Galhau - „Europa heißt nicht Transfers oder Eurobonds“

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%