Gemeinschaftsgutachten
DIW gewinnt wichtigen Auftrag zurück

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung ist bald wieder am wichtigsten Konjunkturgutachten der Regierung beteiligt. Es verdrängt das Kieler Institut für Weltwirtschaft. Den Ausschlag gab offenbar der Preis.
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BerlinDas Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) wird nach übereinstimmenden Medienberichten nach über sechsjähriger Abstinenz wieder an den Frühjahrs- und Herbstgutachten der Bundesregierung mitwirken. Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichten, verdrängt das Berliner DIW das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) aus dem Kreis der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute.

Die FAZ schreibt in ihrer Montagausgabe, das Bundeswirtschaftsministerium habe den Forschern die Entscheidung bereits mitgeteilt. Auch das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), das mit dem IfW ein Konsortium bildet, sei in der Ausschreibung für die Jahre 2013 bis 2016 ausgeschieden.

„Es ist leider wahr“, zitiert die FAZ einen IfW-Mitarbeiter. Das Angebot des Weltwirtschaftsinstituts sei dem Ministerium zu teuer erschienen, obwohl die Qualität hoch sei. Eine Ministeriumssprecherin wollte sich auf dpa-Anfrage nicht zu den Berichten äußern. Das Vergabeverfahren laufe noch, die Beteiligten hätten Vertrauensschutz.

Das DIW wird damit aller Voraussicht nach zusammen mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut aus Essen, dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle und dem Münchner Ifo-Institut, die bislang schon dem Konsortium angehörten und mit weiteren Einrichtungen auch in der Schweiz und Österreich kooperieren, die wirtschaftliche Entwicklung prognostizieren. Der „Spiegel“ sprach von einem Erfolg für den neuen DIW-Chef Marcel Fratzscher.


Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Kann mich Herrn Maier nur anschließen. Vielleicht könnte ein Bild mit Butterblumen (im April) und mit Astern (im Oktober) die Thematik noch besser illustrieren; es geht immerhin um Frühjahrs- und Herbstgutachten.

  • Es ist ziemlich lachhaft, ein Stromtrassen/Windkraftanlagen-Bild stellvertretend wohl für ein bildhafte Darstellung von Industrie und Wirtschaft zu nehmen. Das ist journalistisch gesehen Morgenmagazin-Niveau, wo (dasselbe?) Bild seit Jahren für denselben Zweck eingesetzt wird. Arme Presse! Millionen (nein: Milliarden im Falle Fernsehen) EURO zur Verfügung, sich aber das leben einfach machen. Gottseidank miss man dafür auf HB-online nichts zahlen.

  • Nachtrag: daß dieses kommunistische Enteignungs-Institut ausgewählt wurde, sollte auch dem letzten Zweifler klarmachen, wohin die Reise geht. Nach der Wahl! Egal welche Blockparteien-Konbimination sich ergibt.

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