Griechenland
Banken bauen faule Kredite ab

Griechenland kommt beim Schuldenabbau voran. Der Bestand fauler Kredite bei den Banken hat sich im Dezember um eine Milliarde auf 104,8 Milliarden Euro verringert. Das entspricht 50 Prozent des gesamten Kreditportfolios.
  • 0

BerlinDie griechischen Banken kommen beim Abbau notleidender Kredite voran. Der Bestand habe sich im Dezember um eine Milliarde auf 104,8 Milliarden Euro verringert, teilte die Notenbank am Dienstag mit. Das entspricht 50 Prozent des gesamten Kreditportfolios. Der Zielwert habe bei 50,5 Prozent gelegen.

Als notleidend werden Darlehen bezeichnet, deren Rückzahlung mindestens 90 Tage in Verzug sind. Werden sie abgebaut, müssen Banken weniger Risikovorsorge betreiben. Das so frei werdende Geld kann für neue Kredite an produktivere Teile der Wirtschaft vergeben werden.

Bis Ende 2019 sollen die sogenannten „non-performing exposures“ auf 66,7 Milliarden Euro fallen, was einem Anteil von 33,9 Prozent entsprechen würde. Dies wurde mit der Europäischen Zentralbank vereinbart.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenland: Banken bauen faule Kredite ab"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%