Griechenland-Finanzierung
Weidmann warnt vor faulem Kompromiss

Bundesbank-Chef Weidmann kritisiert die Idee, dass die Notenbanken des Euro-Systems Griechenland zwischenfinanzieren, bis ein drittes Hilfspaket steht. Er bezweifelt, dass die griechischen Banken solide genug dastehen.
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FrankfurtBundesbank-Chef Jens Weidmann warnt vor einer Brückenfinanzierung Griechenlands durch die EZB. „In den gegenwärtigen Verhandlungen sollte für alle Seiten klar sein, dass das Euro-System keine Brückenfinanzierung für Griechenland bereitstellen darf“, sagte Weidmann.

Bei den Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern wird das von politischer Seite jedoch gefordert. Das Problem: Griechenland braucht innerhalb kurzer Zeit sehr viel Geld. Athen muss allein im Juli und August 6,7 Milliarden Euro für auslaufende Anleihen an die EZB zahlen. Das Geld, was aus dem laufenden Hilfsprogramm noch übrig wäre, reicht dafür bei weitem nicht aus. Insgesamt sollen noch 3,7 Milliarden Euro übrig sein, heißt es aus Notenbankkreisen.

Da aber die Zeit für ein drittes Hilfspaket nicht ausreicht, soll die EZB aushelfen. Zum einen sollen 10,8 Milliarden Euro, die eigentlich für die griechischen Banken vorgesehen waren, umgewidmet werden. Zum anderen könnten die griechischen Banken die Möglichkeit bekommen, mehr kurzläufige Staatspapiere (T-Bills) zu kaufen. Beides ginge nur mit Zustimmung der EZB-Bankenaufsicht.

Aus Sicht von Weidmann verbieten sich diese Optionen. Schließlich seien momentan Ela-Hilfskredite der Notenbank die „einzige Finanzierungsquelle“ der griechischen Banken. „Das weckt Zweifel an ihrer finanziellen Solidität.“

Rückendeckung bekommt Weidmann auch von Ökonomen. Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer spricht sich dafür aus, die 10,8 Milliarden auf jeden Fall für die Banken vorzuhalten. „Der Bankenrettungsfonds darf im Ernstfall nicht nackt dastehen“, sagt er.

Auch der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hält eine mögliche Umwidmung der Mittel für eine „kurzfristige Notlösung um einen griechischen Staatsbankrott zu vermeiden.“ Das gegenwärtige Krisenmanagement Europas sei zu kurzsichtig, kritisiert er. Die griechischen Banken müssten dringend rekapitalisiert werden.

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  • FRAGE: Wer wäre denn bereit immer neue Kredite aufzunehmen nur um weiter brav seine Zinsen zu bezahlen an Goldman Sachs und co ?

    Augsburger Allgemeine: "Griechenland-Krise - Hilfsprogramm läuft in zwei Wochen aus: Wer rettet Griechenland? "

    Die Frage muss heissen "Wer rettet die Griechischen Staatsanleihen - Welcher Depp will gern weiter bezahlen ?" Denn eine Hilfe sind die "Hilfprogramme" in Wirklichkeit nicht. Und die USA machen nur deshalb "Druck" weil sie einen Deppen brauchen zum Zinsen-Bezahlen. Aber die Griechischen Staats-Anleihen sind wahrscheinlich längst von der EZB aufgekauft und werden bei Schuldenschnitt vom Europa-Steuerzahler bezahlt. SAUEREI !!

    Griechenland sollte die Schulden, den EURO und die gesamte EU-MItgliedschaft ABSCHÜTTELN. Neuanfang als freies Land !

  • +++

    EIN ENDLOSES FINANZLOCH - siehe Grafik

    http://www.rolandtichy.de/wp-content/uploads/2015/06/GrexitInfografik.jpg

    http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/

    Goldman Sachs hat die Bilanzen gefälscht um Griechenland "reinzuholen" und mit dem EURO "einfangen zu können". Griechenland wird mit dem EURO unterjocht und Deutschland blutet finanziell aus.

    Klasse Goldman Sachs - 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen. :-((

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