IWF-Kontrolle
Griechenland erhält größere Hilfstranche

Die Überprüfung des Reformfortschritts in Griechenland durch den Internationalen Währungsfonds hat sich verzögert – das Euro-Krisenland könnte deswegen nun höhere Hilfszahlungen als gewöhnlich erhalten.
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WashingtonGriechenland kann auf eine höhere Hilfstranche als gewöhnlich hoffen. Nach der Überprüfung der Reformen durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) im Mai könne das krisengeschüttelte südeuropäische Land mehr Unterstützung erhalten, sagte ein Fonds-Sprecher am Donnerstag. Da sich einige Kontrollen verzögert hätten, dürften sich die Auszahlungen an Griechenland ändern.

„Ich nehme an, dass sie höher ausfallen, da es Lücken zwischen den Überprüfungen gab“, sagte IWF-Sprecher Bill Murray. Griechenlands internationale Geldgeber hatten Mitte März nach zähen sechsmonatigen Verhandlungen mit der Regierung in Athen Einigkeit über die Umsetzung des Reformprogramms erzielt. Zuletzt hatte das Land im Juli Finanzhilfen über 2,3 Milliarden Dollar bekommen.

Griechenland wird von den Euro-Ländern, der Europäischen Zentralbank und dem IWF bereits mit zwei Rettungspaketen im Volumen von insgesamt 240 Milliarden Euro über Wasser gehalten. Dabei kam es immer wieder zu Streitigkeiten über den Spar- und Reformkurs, den Athen im Gegenzug für die Hilfen zusagte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Mutti und Schäuble: "Griechenland ist auf einem guten Weg"! Sind die von allen guten Geistern verlassen? Wieviel deutsches Geld will man noch in dieses Fass ohne Boden versenken? Macht diese Politiker endlich für ihren Irrweg verantwortlich. Sie gehören hinter Gitter.

  • Immer schön zu sehen:
    Griechenland ist auf einem guten Weg. [TM]Mutti

  • hab ich's net gesagt??

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