Kritik an EU-Regierungen

Draghi beklagt mangelnden Reformeifer

Die EU-Staaten müssen Reformen umsetzen, doch eilig haben sie es dabei nicht gerade. EZB-Präsident Mario Draghi hat dafür politisch Verständnis – warnt aber vor neuen Gefahren, die der nachlassende Eifer mit sich bringt.
Der EZB-Präsident beklagt, dass sich an den strukturellen Defiziten in vielen Staatshaushalten nicht viel geändert habe. Quelle: AFP
Mario Draghi

Der EZB-Präsident beklagt, dass sich an den strukturellen Defiziten in vielen Staatshaushalten nicht viel geändert habe.

(Foto: AFP)

BrüsselDer Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, hat den EU-Regierungen nachlassenden Reformeifer vorgeworfen. Auf dem EU-Gipfel in Brüssel sagte der EZB-Präsident nach Teilnehmerangaben, dass er dafür politisch zwar Verständnis habe, dies aber neue wirtschaftliche Risiken mit sich bringe.

Im Einzelnen beklagte Draghi demnach, dass sich an den strukturellen Defiziten in vielen Staatshaushalten nicht viel geändert habe. Der Ehrgeiz für Strukturreformen sei gering. Draghi hatte die EZB-Position vor den 28 EU-Regierungschefs vorgetragen, die am Freitagmorgen über die Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion debattierten.

  • rtr
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