Luis de Guindos Spanien schlägt eigenen Wirtschaftsminister als EZB-Vize vor

Der Posten des Stellvertreters von EZB-Chef Draghi wird Ende Mai frei. Spanien setzt sich für seinen Wirtschaftsminister de Guindos ein.
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Sollte ein Südeuropäer Vize-Präsident werden, könnte dies die Aussichten von Bundesbank-Chef Jens Weidmann erhöhen, EZB-Präsident zu werden. Quelle: Reuters
Minister de Guindos

Sollte ein Südeuropäer Vize-Präsident werden, könnte dies die Aussichten von Bundesbank-Chef Jens Weidmann erhöhen, EZB-Präsident zu werden.

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MadridSpanien schickt Wirtschaftsminister Luis de Guindos ins Rennen um den Vize-Posten der Europäischen Zentralbank. Das teilte das Wirtschaftsministerium des Landes am Mittwoch mit. Der Posten an der Seite von EZB-Chef Mario Draghi muss neu besetzt werden, weil die Amtszeit des Portugiesen Vitor Constancio Ende Mai nach acht Jahren endet.

Irland hatte bereits seinen Hut in den Ring geworfen und Notenbank-Chef Philip Lane vorgeschlagen. Experten zufolge dürfte die Personalentscheidung auch Folgen für die 2019 anstehende Neubesetzung des EZB-Chefpostens haben. Sollte ein Südeuropäer Vize-Präsident werden, könnte dies die Aussichten von Bundesbank-Chef Jens Weidmann erhöhen, Nachfolger von Draghi zu werden.

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