Notenbank-Chef Gerangel um Finnlands Notenbank-Spitzenposten

Zehn Bewerber gibt es zur Zeit für den Job des finnischen Notenbank Chefs. Der Favorit: Vizechef Olli Rehn. Er war zuvor in der EU-Kommission tätig.
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Der Vize-Chef der finnischen Zentralbank strebt den Chefposten an. Zuvor war er Vize-Chef der EU-Kommission und Wirtschafts- und Währungskommissar. Quelle: dpa
Olli Rehn

Der Vize-Chef der finnischen Zentralbank strebt den Chefposten an. Zuvor war er Vize-Chef der EU-Kommission und Wirtschafts- und Währungskommissar.

(Foto: dpa)

HelsinkiIm Rennen um den Chefposten der finnischen Notenbank hat der frühere EU-Währungskommissar Olli Rehn Konkurrenz bekommen. Der 56-Jährige ist einer von insgesamt zehn Bewerbern um die Position, wie die Zentralbank am Mittwoch in Helsinki mitteilte. Darunter sei auch der EZB-Bankenaufseher Pentti Hakkarainen.

Der langjährige Amtsinhaber Erkki Liikanen wird den Chefsessel bei der Notenbank im Juli räumen und damit auch nicht mehr als Ratsmitglied an den Zinssitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) teilnehmen. Die Entscheidung über die Nachfolge dürfte im Mai fallen.

Rehn, derzeit Vizechef der finnischen Notenbank, hatte bereits vorige Woche seinen Hut in den Ring geworfen und gilt als Favorit. Der Finne war von 2011 bis 2014 Vize-Präsident der EU-Kommission. Von 2010 bis 2014 fungierte er zudem als Wirtschafts- und Währungskommissar. 

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