Senatsanhörung
Yellen spricht sich für Fortsetzung von lockerer Geldpolitik aus

Die neue Fed-Chefin Janet Yellen will den expansiven Kurs in der Geldpolitik beibehalten. Sie machte aber auch deutlich: Die Anleihenkäufe der Federal Reserve werden „nicht für immer“ fortgesetzt.
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WashingtonDie designierte US-Zentralbankchefin Janet Yellen hat sich klar für eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik ausgesprochen. „Ich halte es für unerlässlich, alles zu tun, um eine sehr starke wirtschaftliche Erholung zu fördern“, sagte Yellen am Donnerstag bei der Anhörung zu ihrer Nominierung vor dem Bankenausschuss des Senats in Washington. Ein voreiliger Kurswechsel in der Geldpolitik würde dem Land teuer zu stehen kommen.

Unter ihrer Führung werde die Zentralbank „den Willen und das Engagement“ an den Tag legen, das Wachstum und den Arbeitsmarkt zu stärken, sagte Yellen. Zugleich machte sie aber deutlich, dass die milliardenschweren Anleihenkäufe der Federal Reserve „nicht für immer“ weitergeführt werden könnten.

Die designierte Nachfolgerin von Zentralbankchef Ben Bernanke versicherte, dass die Inflation unter der Zielmarke von zwei Prozent liege und auf absehbare Zeit keine Gefahr für die Wirtschaft darstelle. „Ich glaube, dass eine heutige Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung der sicherste Weg ist, zu einem normaleren geldpolitischen Ansatz zurückzukehren“, betonte Yellen.

Mit ihrer Politik des günstigen Geldes versucht die Fed seit Ende 2008, gegen die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise anzukämpfen. Der Leitzins verharrt auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent. Solange die Arbeitslosigkeit in den USA über 6,5 Prozent liegt, will die Zentralbank an diesem Niveau nicht rütteln. Im Oktober betrug die Arbeitslosenquote 7,3 Prozent.

Darüber hinaus erwirbt die Fed jeden Monat Staatsanleihen im Umfang von 45 Milliarden Dollar sowie Hypothekenpapiere in Höhe von 40 Milliarden Dollar. Mit dem Programm pumpt sie zusätzliches Kapital ins Finanzsystem, um so Kredite billiger zu machen. Die Finanzmärkte erwarten allerdings, dass die Anleihenkäufe in den kommenden Monaten zumindest gedrosselt werden.

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Lob für die Politik der Fed

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  • solange die USA noch in US$ verschuldet sind, kann der USA gar nichts passieren.

    Angeschmiert werden nur die Gläubiger.

  • Amiland ist kauputt, monetät nie mehr zu retten. Da können die FedChefs labern was sie wollen.
    Wer nimmt die eigentlich noch wirklich ernst ??

  • Ein Goldstandard isr zwar kein Allheilmittel, aber allemal ein viel besseres Orientierungsmaß für den
    Wert des Geldes als gar kein Maß mehr ! Der US-Dollar
    ist keines mehr !

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