Sitzungsprotokoll
EZB will ultralockere Geldpolitik beibehalten

Als der EZB-Rat Ende Oktober seinen letzten Zinsentscheid traf, gab es noch keinen US-Präsidenten Trump. Wie aus dem nun veröffentlichten Protokoll hervorgeht, stehen die Notenbanker zu ihrer ultralockeren Geldpolitik.
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FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) hat auf der Zinssitzung im Oktober die Notwendigkeit ihrer ultralockeren Geldpolitik erneut betont. Die Ratsmitglieder hätten weitgehend darin übereingestimmt, dass das sehr erhebliche Ausmaß an geldpolitischer Unterstützung beibehalten werden solle, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Protokoll des Treffens. Die Finanzierungsbedingungen müssten weiterhin günstig bleiben, um die Erholung der Konjunktur und ein Anziehen der Inflation zu unterstützen.

Die EZB strebt knapp zwei Prozent Inflation als optimalen Wert für die Währungsunion an. Davon ist sie aber immer noch weit entfernt. Im Oktober betrug die Teuerung in der Euro-Zone lediglich 0,5 Prozent.

Auf ihrer Sitzung beließen die Euro-Wächter die Leitzinsen auf dem Rekordtief von null Prozent und änderten auch keine Stellschrauben an dem auf 1,74 Billionen Euro angelegten Anleihen-Kaufprogramm. „Die Mitglieder stimmten weitgehend darin überein, dass der EZB-Rat im Dezember in einer besseren Position sein wird, um eine klarere Ansicht zu den Inflationsaussichten zu bilden“, hieß es im Protokoll.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Sitzungsprotokoll: EZB will ultralockere Geldpolitik beibehalten"

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  • Wer hätte das gedacht Mario, einmal Trickkiste und keiner merkt es, immer Trickkiste und keiner wehrt sich. Nicht einmal die, welche das Meiste zahlen, WIR DEUTSCHEN. OK, wir wehren uns eh nie, egal um was es geht ;-)
    Die Kombination aus hoher Inflation und niedrigen Zinsen hat Dich sicher total viel Gehirnschmalz gekostet und alles läuft so smooth. Aus den Spitzen aller durch Dich geschaffenen Blasen cashen sich die Großinvestoren raus, machen jeden Monat eine Milliarde, kaufen davon Infrastruktur und sind als Besitzer bald aller Sachwerte fein raus, egal was mal kommt.
    Die Dummis unter dem Volk, immerhin 300 Millionen Europäer, rechnen sich mit gestiegenen Aktienkursen vermeintlich reich, konsumieren aufgrund niedriger Zinsen deutlich mehr als früher und merken so nicht, dass es Ihnen eigentlich schlechter geht, wenn sie ihre entgangenen Zinsen und Altersversorgungen inkl. gesetzlicher Renten mit einbeziehen. Aber rechnen können viele sowieso nicht mehr. Alle dieser werden später mit 71 nach 50 Berufsjahren erschöpft sein und nicht mal mehr die Kohle haben, um Miete, Essen und Krankenversicherung zu bezahlen.
    Das ist eine gesetzlich angelegte Volksenteignung, sage es doch wenigstens einmal, offen und transparent wie Du bist!

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