US-Geldpolitik
IWF begrüßt Fed-Entscheidung

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hat die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve, die bisherige Politik beizubehalten, begrüßt. Eine Änderung sei erst zum Jahresende richtig.
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WashingtonDie Fortsetzung der ultralockeren Geldpolitik in den USA ist vom Internationalen Währungsfonds (IWF) mit Beifall aufgenommen worden. IWF-Chefin Christine Lagarde sagte am Donnerstag, die US-Notenbank (Fed) habe mit ihrer jüngsten Entscheidung genau das getan, wofür sich der Fonds eingesetzt habe. "Das ist eindeutig die Herangehensweise, die wir immer empfohlen haben." Die Fed hatte am Mittwoch zur Überraschung der Finanzmärkte beschlossen, an ihren Konjunkturhilfen vorerst in voller Höhe festzuhalten. Erst wenn sich die Wirtschaft robust genug zeigt, soll es zu der erwarteten Drosselung der Wertpapierankäufe kommen, über die die Notenbank monatlich 85 Milliarden Dollar in die Wirtschaft pumpt.

Lagarde sagte nach einer Rede vor der US-Handelskammer zu Journalisten, für den IWF sei stets wichtig gewesen, dass die Drosselung schrittweise erfolge und klar nachvollziehbar auf der Basis aktueller Konjunkturdaten. Die im Juli getroffene IWF-Prognose zur wirtschaftlichen Entwicklung der USA lege nahe, dass die Fed zum Jahresende mit der Reduzierung ihrer Ankäufe beginnen werde.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " US-Geldpolitik: IWF begrüßt Fed-Entscheidung"

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  • Die FED sagte auch, dass vor Januar 2014 ende mit billigem Geld sei und keine Aufkäufe mehr kommen. also, der Gau kommt noch vor Weihnachten? und lagarde begrüßt das?


  • Na, selbst IWF geht der Stift.
    Wehe , paar wilde Schattenbanken strecken ihre Bilanzen... und läuten die Glocken.

  • „Die Fortsetzung der ultralockeren Geldpolitik in den USA ist vom Internationalen Währungsfonds (IWF) mit Beifall aufgenommen worden. Die IWF-Chefin Christine Lagarde sagte am Donnerstag, die US-Notenbank (Fed) habe mit ihrer jüngsten Entscheidung genau das getan, wofür sich der Fonds eingesetzt habe. "Das ist eindeutig die Herangehensweise, die wir immer empfohlen haben."

    Wofür sich die Fonds eingesetzt haben, bedeutet, wofür sich die Banken eingesetzt haben.

    Die Banken selber bestimmen über das Kapital, was der Steuerzahler an die Banken zu bezahlen haben. Monatlich werden in die US-Wirtschaft 85 Milliarden Dollar gepumpt. Und das gefällt dieser IWF-Chefin. Das ist genau die Blaupause für die Krisenbewältigung in dem Euro-Raum.

    Diese Frau ist nicht mehr zu ertragen. Hier findet Diebstahl am Volksvermögen statt. Wieder ein Grund um die AfD zu wählen.

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