US-Notenbank Fed
Janet Yellen hält an Nullzins fest

Die US-Notenbank Federal Reserve will die Zinswende erst einleiten, wenn sich der Aufschwung gefestigt hat. Die Währungshüter um Fed-Chefin Yellen haben bei ihrer Entscheidung auch die Krise in Griechenland im Blick.
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WashingtonDie US-Notenbank Federal Reserve schiebt die Zinswende weiter hinaus. Der Offenmarktausschuss um Fed-Chefin Janet Yellen entschied am Mittwochabend, den Leitsatz auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent zu belassen. Dort verharrt er seit dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise Ende 2008.

Ein Schwächeanfall der Wirtschaft zu Jahresbeginn kam der Fed bei ihren Plänen in die Quere, Zentralbankgeld erstmals seit Mitte 2006 wieder zu verteuern. Seither hat sich die Wirtschaft nach Ansicht der Währungshüter jedoch wieder einigermaßen erholt. Dennoch gaben sie zunächst kein klares Signal, wann sie die angepeilte Zinswende vollziehen wollen.

"Die wirtschaftlichen Bedingungen rechtfertigen noch keine Erhöhung", sagte Janet Yellen am Mittwoch in Washington. Der Höhenflug des Dollar hatte zuletzt mit dazu beigetragen, dass der Aufschwung ins Stocken geraten war. Trotz hartnäckiger Nachfragen von Journalisten wollte sich Yellen nicht auf einen Zeitpunkt für die erste Zinserhöhung festlegen. Womöglich noch dieses Jahr, hieß es lediglich.

Viele Experten rechnen für September oder das Jahresende damit. Dazu passt, dass die Notenbanker im Mittel für das Jahresende einen Zinssatz von 0,625 Prozent vorhersagen - dies entspricht zwei kleinen Anhebungen. "Für mich heißt das: im September und Dezember", sagte Fed-Beobachter Bruce Zaro vom Finanzhaus Global Asset Management in Boston.

Nach dem schwachen Start beurteilen die Notenbanker die Konjunkturaussichten nun aber etwas pessimistischer: Für 2015 erwarten sie nur noch ein Wachstum von 1,8 bis 2,0 Prozent (März-Prognose: 2,3 bis 2,7 Prozent). Angesichts dieser Aussichten neigt die Fed zur Vorsicht. Mit einem zu frühen Zinsschritt riskiere die Notenbank, den Aufschwung abzuwürgen, so die Fed-Chefin.

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Yellen warnt vor Folgen der Griechenland-Krise

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  • Papperlapapp: bei der nächsten Sitzung kommmt keine Zinserhöhung, sondern QE4 - so ab 10 Billionen USD aufwärts. ;-)
    Die Party soll doch weitergehen....

  • Welcher Aufschwung??? Sobald die Zinsen angehoben wird - fällt das Gebäude in sich zusammen - die wissen das - Ende Gelände - es geht nix mehr.
    /K

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