US-Notenbank
Fed-Mitglied denkt laut über Zinserhöhung nach

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten haben die Fed vorsichtig werden lassen. Nun stockt auch das Wachstum in den USA. Doch das ist laut einem führenden Fed-Mitglied kein Hinderungsgrund für eine baldige Zinserhöhung.

LondonDer jüngste Schwächeanfall der US-Wirtschaft ist nach Ansicht eines führenden Notenbankmitglieds kein Hinderungsgrund für eine baldige Zinserhöhung. Falls das zweite Quartal besser ausfallen sollte, sei er für einen raschen Schritt nach oben, sagte der Chef der Zentralbankfiliale von Dallas, Robert Kaplan, am Freitag in London. „Nach meiner Kenntnis dürfte der Markt unterschätzen, wie schnell die Fed handeln kann.“ An den Märkten wird derzeit erst für September mit einer Zinserhöhung der Notenbank Federal Reserve (Fed) gerechnet. Viele Volkswirte halten jedoch auch einen Schritt im Juni oder Juli für möglich.

Die Notenbank hatte den Leitzins zuletzt in einer Spanne von 0,25 bis 0,5 Prozent gehalten und zugleich die Tür für eine Erhöhung im Sommer offen gelassen. Nach der Zinswende im Dezember haben die Währungshüter angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten zu Jahresbeginn und der Konjunkturabkühlung in China einen vorsichtigeren Kurs gefahren. Zuletzt geriet auch das Wachstum in den USA ins Stocken. Doch manche Experten rechnen mit einer anziehenden Konjunktur im Frühjahr.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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