US-Zinswende: Fed-Führungsmitglied plädiert für Erhöhung im April

US-Zinswende
Fed-Führungsmitglied plädiert für Erhöhung im April

US-Währungshüter haben jüngst deutlich gemacht, dass sie ihre Geldpolitik nur behutsam straffen wollen. Grund dafür sind die globale Konjunkturabkühlung und Turbulenzen an den Geldmärkten. Doch das passt nicht allen.

New YorkerEin Führungsmitglied der US-Notenbank Fed spricht sich für eine Zinserhöhung im April aus. Es gebe starke Argumente dafür, nach der Zinswende vom Dezember nachzulegen, sagte der Chef des Fed-Ablegers in Philadelphia, Patrick Harker, am Dienstag: „Ich denke, wir sollten weitermachen.“ 2016 sollte die Zentralbank nach seiner Ansicht mindestens drei Mal die geldpolitischen Zügel anziehen. Harker ist in dem über die Zinspolitik entscheidenden Fed-Gremium dieses Jahr jedoch nicht stimmberechtigt.

Die Währungshüter hatten in ihrer jüngsten Zins-Prognose deutlich gemacht, dass sie angesichts der globalen Konjunkturabkühlung und der jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten die Geldpolitik nur behutsam straffen wollen. Es werden daher nur zwei kleine Schritte nach oben in diesem Jahr erwartet.

Viele Experten rechnen erst im Juni mit der nächsten Anhebung. Derzeit hält die Fed den Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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