Währungshüter
EZB fährt Staatsanleihenkäufe hoch

Die Europäische Zentralbank hat ihre Staatsanleihekäufe zu Beginn des Monats kräftig nach oben gefahren. Das Gesamtprogramm soll mindestens noch bis zum Jahresende laufen, das Volumen jedoch bald wieder sinken.
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Frankfurt/BerlinDie Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Staatsanleihekäufe Anfang April kräftig nach oben gefahren. Die EZB und die nationalen Notenbanken nahmen in der Woche bis zum 7. April öffentliche Schuldtitel im Umfang von 16,68 Milliarden Euro in ihre Bücher, wie die EZB am Montag in Frankfurt mitteilte.

In der Vorwoche waren es lediglich 7,77 Milliarden Euro. Die Währungshüter begannen vor mehr als zwei Jahren mit den Käufen. Mittlerweile haben sie Staatsanleihen und andere öffentliche Schuldentitel im Umfang von 1,474 Billionen Euro erworben.

Die Hüter des Euro wollen Banken zur stärkeren Vergabe von Krediten an die Wirtschaft anregen. So soll die Wirtschaft mehr Schub erhalten und die unerwünscht niedrige Inflation angeheizt werden. Das Gesamtprogramm - einschließlich anderer Wertpapiere - soll mindestens bis zum Jahresende laufen und ein Volumen von 2,28 Billionen Euro erreichen. Ab April soll das monatliche Volumen jedoch auf 60 von zuletzt 80 Milliarden Euro sinken.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das ist doch alles nur eine versteckte Staatenfinanzierung! Die große Rechnung kommt, das ist sicher, und dann ist das Geschrei groß. Lehmann war gar nichts dagegen, was uns noch bevorsteht.

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