Zinsentscheid: Fed hält Fuß auf dem Gaspedal

Zinsentscheid
Fed hält Fuß auf dem Gaspedal

Die US-Notenbank lässt die Leitzinsen unverändert und will auch in unverändertem Tempo weiter Anleihen kaufen. Sie fürchtet Konjunkturrisiken durch die Benzinpreise. Die Zypern-Krise redete Fed-Chef Bernanke klein.
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WashingtonDie Währungshüter in den USA sehen derzeit trotz einer Besserung am Arbeitsmarkt und weitgehend stabilen Wachstumsprognosen keinen Grund für eine Änderung der Geldpolitik. Der geldpolitische Ausschuss (FOMC) der Fed entschied am Mittwoch nach zweitägigen Beratungen, den Leitzins weiterhin in einer Spanne zwischen 0 und 0,25 Prozent zu belassen. Die Fed bekräftige das Versprechen, die Zinsen erst anzuheben, wenn die Arbeitslosenquote unter 6,5 Prozent falle. Diese verharrt derzeit bei 7,7 Prozent.

Die Fed hatte die Zinsen im Dezember 2008 auf die Spanne zwischen 0 und 0,25 Prozent gesenkt, um die damals gerade ausgebrochene Finanzkrise zu bekämpfen. Seitdem hat sich zudem für Billionen von Dollar Anleihen gekauft.

Die US-Währungshüter beschlossen zudem, weiterhin jeden Monat Anleihen im Wert von 85 Milliarden Dollar zur Ankurbelung der Konjunktur anzukaufen. „Das Komitee sieht weiterhin Risiken für die ökonomische Entwicklung“, hieß es zur Begründung. Fed-Chef Ben Bernanke erklärte zu den Risiken, man beobachte die zuletzt wieder steigenden Benzinpreise und die Folgen der Haushaltseinsparungen der Regierung genau. Gefragt nach den Gefahren aus der jüngsten Zypernkrise verwies er darauf, dass die Märkte die Probleme der Mittelmeerinsel bemerkenswert gelassen nähmen. „Das ist eine sehr, sehr kleine Volkswirtschaft“. Er würde nur dann besorgt reagieren, wenn Sparer in anderen Ländern auf die Ereignisse reagieren würden. Dafür geben es aber derzeit keine Anzeichen.

In Zypern hatten Bürger versucht, ihre Konten leerzuräumen, nachdem die Regierung sie mit einer Zwangsabgabe auf Spareinlagen an der Rettung des Bankensystems hatte beteiligen wollen. Dies hatte zu Befürchtungen geführt, Sparer in anderen Krisenländern wie Spanien oder Italien könnten ähnlich reagieren und die dortigen Finanzsysteme schwächen.

Die Entscheidung geldpolitisch den Fuß voll auf dem Gaspedal zu halten, fiel nicht einstimmig. Wie bereits bei den Beratungen im Januar stimmte Esther George, die Chefin der Fed-Niederlassung von Kansas City gegen die Entscheidung. Als Grund nannte sie unter anderem Inflationssorgen.

Die Mitglieder des FOMC haben ihre Wachstumsschätzungen für die USA für 2013 und 2014 leicht nach unten revidiert. Statt bis zu drei Prozent rechnen sie nun für dieses Jahr maximal mit 2,8 Prozent. 2014 sehen sie im besten Fall 3,4 Prozent statt 3,5 Prozent.

Trotzdem erwarten die führenden Notenbanker in den USA eine etwas schnellere Besserung der Lage am Arbeitsmarkt als bislang. Für dieses Jahr etwas rechnen sie mit einem Rückgang der Arbeitslosenraten im besten Fall von derzeit 7,7 Prozent auf 7,3 Prozent. Im Dezember hatten Währungshüter im günstigsten Fall mit 7,4 Prozent für 2013 gerechnet. Obwohl sie auch für 2014 von einer weiter fallenden Quote ausgehen, prognostizieren sie erst für 2015 ein Unterschreiten der für die Geldpolitik wichtigen Marke von 6,5 Prozent.

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  • Sehen Sie die roten Zahlen auf deisem Bildschirm? So ungeföähr sieht sowas aus. Da geht gerade die Omas gesamte Rente flöten.

    http://de.fibogroup.com/img/trade_platform_client_term.jpg


  • Bernie, halte Vollgas, sonst fliegt ihr knsummässig aus der Kurve.

  • DeuBa ist Pleite???

    http://www.boersen-zeitung.de/index.php

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