Zinsprognosen: US-Notenbank gelobt mehr Transparenz

Zinsprognosen
US-Notenbank gelobt mehr Transparenz

Um der Öffentlichkeit und den Märkten ihr Handeln besser vermitteln zu können, will die US-Notenbank nun bei ihren Zinsprognosen die Transparenz erhöhen. Dafür sollen die Prognosen der Notenbanker veröffentlicht werden.
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WashingtonIm Bemühen um mehr Transparenz will die US-Notenbank Federal Reserve Prognosen für die erwartete Entwicklung des Zinssatzes veröffentlichen. Der erste Ausblick der Notenbanker für die Entwicklung des Tagesgeldsatzes soll zeitgleich mit der vierteljährlichen Wirtschaftserwartung nach der Sitzung am 24. und 25. Januar veröffentlicht werden, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) Mitte Dezember hervorgeht. Zudem soll dargestellt werden, wann die Notenbanker mit einer Zinserhöhung rechnen.

Das Vorhaben ist ein entscheidender Schritt im Bemühen von Fed-Chef Ben Bernanke, das Handeln der Zentralbank der Öffentlichkeit und den Finanzmärkten transparenter zu machen. Der Schritt könnte auf ultra-niedrige Zinsen über Mitte 2013 hinaus und damit länger als bislang prognostiziert hindeuten. Laut Protokoll halten eine Reihe von Fed-Vertretern eine weitere Lockerung der Geldpolitik durch die wirtschaftlichen Bedingungen für gerechtfertigt. Durch eine offenere Kommunikation könnte ein solcher Schritt effektiver sein.

Jedoch wurden in der Sitzung auch Argumente gegen weitere Stimulierungsmaßnahmen für die Konjunktur laut - ein Zeichen für den anhaltenden Streit über das richtige Vorgehen innerhalb der Bank. Die Zentralbank hatte den Leitzins zuletzt wie erwartet bei 0 bis 0,25 Prozent belassen, sich bei ihrer Zinsentscheidung Mitte Dezember angesichts der weltweiten Konjunkturabkühlung und der Marktturbulenzen wegen der Euro-Schuldenkrise aber alle Optionen offengelassen.

In der Erklärung des Offenmarktausschusses (FOMC) zum Zinsbeschluss hatte es damals geheißen: „Der Ausschuss ist darauf vorbereit, seine Instrumente zur Förderung einer stärkeren wirtschaftlichen Erholung im Zusammenspiel mit Preisstabilität einzusetzen.“ Beobachter hatten aus dieser Wortwahl geschlossen, dass Bernanke notfalls noch mehr Staatsanleihen kaufen könnte, um der Wirtschaft auf diese Weise per Notenpresse Geld zur Verfügung zu stellen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • die in 1913, durch misterioese Umstaende erworbene Mandat, der privaten Bank US Federal Reserve Bank, den US Dollar zu drucken und zu zirkulieren, hat jetzt den Zorn der Bevoelkerung aufsich gebracht.
    J.F.K. versuchte schon am 4. Juni 1963 mit Executive Order 11110 die USA aus der knechtschaft der US Fed zu loesen.
    Obwohl die Executive Order noch immer gueltig ist, hatte bisher kein Praesident gewagt davon jemals gebrauch zu machen.
    Unsere zentralen Planer und zentralen Raete wissen schon was mach mit solchen Leuten macht.

  • Die zentral Planer haben es mit der Angst zu tun. Jetzt wird halt bisschen Öffentlichkeitsarbeit geleistet

  • Gähn. Ich lese lieber amerikanische Blogs zum Thema:

    http://www.zerohedge.com/news/fomc-minutes-several-fomc-favored-change-mid-2013-rate-long

    http://www.zerohedge.com/news/presenting-new-birds-nest-fed

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