Ansparverzinsung und die Abschlussgebühr müssen berücksichtigt werden
Bausparvertrag: Guthaben auszahlen lassen

Angesichts niedriger Hypotheken-Zinsen von teilweise weniger als vier Prozent lohnt es sich in vielen Fällen nicht, ein Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen. Grund: Die Darlehenskonditionen vieler jetzt zuteilungsreifer Bausparverträge sind mit fünf oder gar sechs Prozent Zinsen deutlich schlechter als die aktueller Hypothekendarlehen.

Dann ist es ratsam, sich die angesparte Summe auszahlen zu lassen und auf das Bauspardarlehen zu verzichten, rät die ING-Diba-Direktbank.

Bei noch recht jungen Bausparverträgen sollten Verbraucher allerdings genauer hinschauen. Viele Bausparkassen haben in den vergangenen Jahren Tarife mit günstigeren Konditionen entwickelt. Zudem bietet Bauspargeld gegenüber Hypothekendarlehen den Finanzierungsexperten zufolge auch einige Vorteile: So sind auch bei nachrangiger Absicherung im Grundbuch keine Aufschläge fällig und Sondertilgungen sind jederzeit ohne Aufpreis möglich.

Ein Konditionenvergleich ist allerdings nicht ganz einfach. Berücksichtigt werden muss nämlich auch die Ansparverzinsung und die Abschlussgebühr. Bei einem Verzicht auf das Bauspardarlehen zahlen viele Bausparkassen die Abschlussgebühr zurück oder erhöhen rückwirkend die Guthaben-Verzinsung der angesparten Summe. Wird der Kredit in Anspruch genommen, fallen diese Vorteile weg. Beim Konditionenvergleich müssen deshalb Abschlussgebühr und Zinsverlust als Kosten angerechnet werden. Der echte Effektivzins kann deshalb deutlich höher sein als angegeben.

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