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03.07.2007 

Laut Andreas Quint, Geschäftsführer des Immobilienberatungsunternehmens Catella Property Group, macht den Reit-Initiatoren zudem zu schaffen, dass ihnen im Unterschied zum offenen Immobilienfonds die zweiprozentige Gebäude-Abschreibung versagt bleibt: „Das ist vor allem für diejenigen Reits ein Problem, die in so genannte Core- und Core-plus-Objekte, also besonders sichere, dafür aber vergleichsweise niedrig rentierliche Immobilien in den Top-Lagen der Großstädte investieren.“

Es sollen aber noch 2007 bessere Zeiten kommen. „Spätestens Anfang des vierten Quartals werden die ersten Reits aufgelegt“, sagt Josef Ritter, Ko-Leiter des Aktienemissionsgeschäftes bei der Deutschen Bank. Die wichtigsten Kandidaten für eine Umwandlung ihrer Aktie in Reits sind: Alstria, DIC, IVG. Wichtigstes Qualitätsmerkmal ist die Größe: „Ein vernünftig diversifiziertes Büroimmobilien-Portfolio gibt es nicht für 500 Mill. Euro“, sagt JLL-Chef Ulbrich. „Unter einer Milliarde Euro geht nichts“, sagt auch Andreas Quint und warnt vor dem Versuch, „den Reit als Form gehobener Problementsorgung zu nutzen“.

Auch die Zahl der „echten Börsengänge“ aus der Branche soll Richtung Jahresende wieder deutlich anziehen. „Wir rechnen mit eine Reihe erfolgreicher Immobilien-Emissionen noch in diesem Jahr“, sagt Dirk Notheis, Vorstand bei Morgan Stanley in Frankfurt. Wesentlicher Grund dafür: Am deutschen Markt könnten Investoren weiterhin preiswerter einkaufen als in allen anderen westlichen Volkswirtschaften. Auf Seiten der Investoren wartet man jedenfalls schon gespannt darauf, was kommt: „Keine der großen Gesellschaften lässt das Thema Reits links liegen“, berichtet Victor Moftakhar von der Dekabank.


Immobilienaktien mit Hindernissen

Die Erwartungen hinsichtlich der Marktkapitalisierung von Immobilienaktien, Reits, wurde gesenkt. Nach Schätzung der HSH Nordbank dürfte der Börsenwert der Reits bis 2010 zwischen 15 und 40 Mrd. Euro liegen. Erhofft hatte man bis zu 60 Mrd.

Der Ausschluss der Wohnungsimmobilien im neuen Reits-Gesetz ist die Hauptbremse. Von den derzeit börsennotierten Gesellschaften hält die Bank nur wenige für Reit-tauglich. Dazu zählen Alstria Office und Polis Immobilien.

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