Blasenbekämpfung: China plant Immobiliensteuer

Blasenbekämpfung
China plant Immobiliensteuer

Im Kampf gegen die Preiesexplosion auf dem Wohnimmobilienmarkt erhöht die chinesische Regierung das Tempo. Peking plane eine Steuer auf Immobilienbesitz, berichten chinesische Medien.
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HB SHANGHAI/PEKING. China greift verschärft auf dem Immobilienmarkt durch und will Medienberichten zufolge demnächst erstmals eine Steuer auf Haus- und Wohnungsbesitz erheben. Die Abgabe solle noch im ersten Quartal in der südwestlichen Stadt Chongqing eingeführt werden, hieß es am Montag im "China Securities Journal".

Die Stadt habe prinzipiell die Genehmigung dafür vom Finanzministerium erhalten. Experten rechnen damit, dass die Steuer ein Prozent betragen wird. der "China Business News" zufolge will Chongqing die Steuer vor allem auf hoch-preisige Immobilien erheben, während Shanghai sie für Zweitwohnungen plane.

Die Volksrepublik hat lange mit der Einführung der Abgabe gezögert, aus Sorge, dass sie die Investitionen auf dem Immobilienmarkt deutlich dämpfen wird. Seit gut einem Jahr zieht die Regierung die Zügel in dem Sektor aber Schritt für Schritt an, um eine Überhitzung des Marktes und Spekulationsgeschäfte zu unterbinden.

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