Börsen-Neuling Instone Real Estate muss beim Börsengang Abstriche machen

Die Anteilsscheine von Instone Real Estate werden zum Börsengang voraussichtlich maximal 22 Euro kosten – weniger als bislang erwartet.
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Nach Dermapharm wird Instone der zweite Neuling an der Frankfurt Börse in diesem Jahr. Quelle: dpa
Börsen-Neuling

Nach Dermapharm wird Instone der zweite Neuling an der Frankfurt Börse in diesem Jahr.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Wohnimmobilien-Entwickler Instone Real Estate kann seine Aktien beim Börsengang in Frankfurt nur am unteren Ende der Preisspanne unterbringen. Die Anteilsscheine des Essener Unternehmens werden voraussichtlich 21,50 bis 22 Euro kosten, wie die begleitenden Banken am Montag mitteilten. Damit kann die Emission maximal 515 Millionen Euro einbringen. Die Zeichnungsfrist läuft noch bis Dienstagmittag, ursprünglich lautete die Preisspanne auf 21,50 bis 25,50 Euro.

Instone bietet inklusive einer Platzierungsreserve 23,4 Millionen Aktien an, der Großteil des Erlöses fließt an den Finanzinvestor ActivumSG, den bisherigem Alleineigentümer. Instone verkauft seine Aktien nur an institutionelle Investoren, Privatanleger können sie nicht zeichnen. Begleitet wird die Emission federführend von Credit Suisse und der Deutschen Bank.

Die Emission sei überzeichnet, erklärten die Banken. Für einen erfolgreichen Börsengang müssen allerdings etwa doppelt so viele Orders vorliegen wie Aktien zur Verfügung stehen. Die Instone-Aktien sollen am Donnerstag erstmals an der Börse gehandelt werden.

Der Wohnimmobilien-Entwickler wäre nach der bayerischen Arzneifirma Dermapharm der zweite Börsenneuling in Frankfurt in diesem Jahr. Die Dermapharm-Aktien, die mit 28 Euro in der Mitte der Preisspanne ausgegeben worden waren, stürzten am ersten Handelstag vergangenen Freitag zeitweise um mehr als neun Prozent ab. Am Montag erholten sie sich leicht und notierten kurz vor Handelsschluss bei 26,55 Euro.

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