Börsengang abgesagt
Rückschlag für britischen Reits-Markt

Der britische Markt für steueroptimierte Immobilieaktien (Reits) hat seinen bislang schwersten Rückschlag erlitten. Die Hotelgruppe Vector musste ihren Börsengang absagen – die Nachfrage war zu gering.

mm LONDON. Vector, der mit Spannung erwartete erste Hotel-Reit auf der Insel, musste seinen zwei Mrd. Pfund schweren Börsengang wegen mangelnder Nachfrage absagen.

Zu Vector gehören 71 Hotels, die zum größten Teil aus dem Bestand des britischen Immobilienunternehmers Richard Balfour-Lynn stammen. Balfour-Lynn und seine Partner machen die jüngsten Verluste an den internationalen Aktienmärkten für die Absage verantwortlich. Vector hatte allerdings auch mit anderen Problemen zu kämpfen. Mehrere große Fondsgesellschaften kritisierten die mangelnde Transparenz und beteiligten sich deshalb nicht an der Platzierung. In Großbritannien wurden Reits erst zu Beginn dieses Jahres eingeführt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Immobilienfirmen müssen diese Fonds keine Ertragsteuern bezahlen, wenn sie mehr als 90 Prozent ihrer Gewinne als Dividende ausschütten.

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