Britische Immobilien

Norwegens Staatsfonds korrigiert Wert nach Brexit-Votum

Norwegens Staatsfonds hat 3,1 Prozent der Anlagen weltweit in Immobilien investiert. Mehr als ein Fünftel davon liegen in Großbritannien. Nun hat der Fonds die britischen Immobilien abgewertet.
In den vergangenen drei Monaten büßte das Immobilien-Portfolio des weltgrößten Fonds 1,4 Prozent ein. Quelle: dpa
Immobilienangebote in London

In den vergangenen drei Monaten büßte das Immobilien-Portfolio des weltgrößten Fonds 1,4 Prozent ein.

(Foto: dpa)

OsloNorwegens Staatsfonds hat nach dem Votum der Briten zum Austritt aus der EU den Wert seiner Immobilien in Großbritannien um fünf Prozent nach unten korrigiert. Damit werde auf die gestiegene Unsicherheit reagiert, sagte der stellvertretende Chef Trond Grande am Mittwoch. Der weltgrößte Fonds hat 3,1 Prozent der Anlagen weltweit in Immobilien investiert. Mehr als ein Fünftel davon liegen in Großbritannien.

Auch auf das übrige Geschäft wirkte sich die Brexit-Entscheidung aus. Zwar hätten sich die Märkte relativ schnell wieder erholt, aber Finanzwerte seien im abgelaufenen Quartal dennoch schwach gelaufen. Insgesamt erwirtschaftete der Fonds einen Gewinn von 1,3 Prozent. Im ersten Quartal hatte der Fonds noch einen Verlust von 0,6 Prozent verbucht. In den vergangenen drei Monaten legte das Anleihe-Portfolio 2,5 Prozent zu und das Aktien-Portfolio 0,7 Prozent. Immobilien büßten dagegen 1,4 Prozent ein.

In diesen Ländern steigen die Preise am stärksten
Preisindex für Wohnimmobilien
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Wohnimmobilien mittlerer Qualität verteuerten sich laut einer Analyse der Immobilienberatung Knight Frank im vergangenen Jahr im weltweiten Mittel um 3,4 Prozent. Die Analysten heben besonders hervor, dass sich der Preisanstieg vor allem in den Ländern beruhigte, in denen zuvor die Immobilienwerte besonders gestiegen waren. Untersucht wurden die Märkte von 55 Ländern.

Quelle: Immobilienberatung Knight Frank

Singapur und Hongkong und Taiwan
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Schlusslichter im globalen Ranking sind die asiatischen Staaten Singapur, Hongkong und Taiwan. Sie mussten Verluste zwischen minus drei und minus sechs Prozent hinnehmen. Das schleppende Wirtschaftswachstum, Regularien und mehr Angebot bremsen der Untersuchung zufolge die Preisentwicklung aus.

Brasilien, Indien und Südafrika
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Die Preise etwa in den schnell wachsenden Emerging Markets blieben seit Mitte 2014 stabil oder sind nur leicht gewachsen. Wohnobjekte mittlerer Qualität in den BRICS-Staaten haben im Jahresschnitt aktuell drei Prozent an Wert gewonnen.

BRIC-Staaten
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Vor vier Jahren lag dieser Wert bei den BRIC-Staaten noch bei elf Prozent. Kapitalflucht, Währungsänderungen – die zum Teil mit der Zinserhöhung in den USA zusammenhängen –, volatile Aktienmärkte und langsamer steigende Einkommen drücken laut Knight Frank auf die Nachfrage.

Europa
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Obwohl Europa laut dem Knight-Frank-Ranking weltweit nicht mehr die Region mit dem geringsten Wachstum ist – diesen Titel hat nun Russland inne –, liegen immer noch zwölf europäische Länder auf den 20 letzten Plätzen des Rankings. Neun dieser zwölf Länder zählen zur Eurozone.

Großbritannien und USA
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In den USA (0,9 Prozent) und in Großbritannien (1,6 Prozent) blieben die Preise in den letzten drei Monaten nahezu stabil. Auf Jahressicht sind die Preise um rund 5,3 Prozent angestiegen.

Skyline von Frankfurt
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Deutschland gehört mit einem Jahreszuwachs von 5,4 Prozent zum oberen Drittel der untersuchten Länder - und landet auf Platz 18. Dazu beigetragen hat insbesondere der Preisanstieg in den deutschen Metropolen, darunter Frankfurt.

  • rtr
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