China
Beschränkungen gegen Immobilienblase greifen

Der Immobilienmarkt ist auch für China wichtig, neigt zurzeit aber zu überhitzen. Maßnahmen der Behörden scheinen nun aufzugehen – die Preise gehen erstmals seit Jahren zurück.
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PekingDie Maßnahmen der chinesischen Behörden gegen Spekulationen auf dem überhitzten Wohnimmobilienmarkt greifen offenbar. In den größten Städten verteuerten sich neue Immobilien im Oktober auf Monatssicht nicht mehr so stark wie zuletzt, wie die Statistikbehörde am Freitag in Peking mitteilte.

In Shenzhen gingen die Preise demnach sogar zum ersten Mal seit zwei Jahren zurück. Sie hätten sich um 0,5 Prozent verbilligt. Auf Jahressicht ist der Anstieg in den Metropolen aber immer noch rasant: So kosteten in Peking Wohnimmobilien 27,5 Prozent mehr. In Shenzhen waren es sogar 31,7 Prozent.

Der Immobilienmarkt ist ein wichtiger Wachstumstreiber für die chinesische Wirtschaft. Aus Angst vor einer Preisblase haben aber mehr als 20 Städte Beschränkungen erlassen. So wird mehr Eigenkapital gefordert und der Kauf von Zweitwohnungen verboten. Immobilienunternehmen können außerdem nicht mehr so einfach Anleihen verkaufen, um ihre Projekte zu finanzieren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " China: Beschränkungen gegen Immobilienblase greifen"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    Aber immer gerne, dafür gebe ich und Herr von Horn uns richtig Mühe.
    Nicht einfach den ganzen Tag zu allen Artikeln Kommentare zu schreiben.
    Da muss man schon einen breit aufgestellten Sachverstand haben. Danke

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