Deutsche bauen Hotel und Wohnungen in Yaroslavl
Russland lockt Investoren

Russland ist angesagt: Nach Recherchen des internationalen Immobilienberaters Jones Lang Lasalle (JLL) wurden in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 2,84 Mrd. US-Dollar in russische Gewerbeimmobilien investiert. Ein Großteil des Geldes kam aus dem Ausland. Objekte der Begierde waren in der Regel Büroimmobilien.

eul DÜSSELDORF. Es ist die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnstadt (NH) aus Frankfurt/M. plant zusammen mit der russischen Stadt Yaroslavl ein innerstädtisches Wohnungsbau- und Hotelprojekt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 60 Mill. Euro sollen knapp tausend Eigentumswohnungen mit rund 60 000 Quadratmetern (qm) Wohnfläche entstehen. Das geplante Drei-Sterne-Hotel soll weitere 15 Mill. Euro kosten und über 200 Zimmer verfügen. Für beide Projekte bestehen bereits Kooperationsvereinbarungen mit russischen Projektentwicklern und Bauunternehmen, teilt NH mit. „Die Voraussetzungen im russischen Markt unterscheiden sich deutlich von denen in Europa“, sagt Hans Fürst, Unternehmensbereichsleiter Ausland und Forschung der NH. Nahezu der gesamte russische Wohnungsmarkt befinde sich in Privatbesitz. Wohnungsunternehmen oder andere große, professionelle Anbieter von Mietwohnungen nach westeuropäischem Vorbild seien dort weitgehend unbekannt. Ziel des Großprojektes sei primär die Versorgung mit angemessenem Wohnraum. Die nordöstlich von Moskau gelegene Kommune Yaroslavl mit 600 000 Einwohnern gehört zum Weltkulturerbe und liegt im Zentrum der gleichnamigen Partnerregion Hessens.

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