Deutsche Marktführer versprechen transparentere Rechenschaftsberichte
Große Immobilienfonds wollen künftig mehr Zahlen veröffentlichen

Der zunehmende Druck der Öffentlichkeit im Anschluss an den Korruptionsskandal und die dadurch mitverursachten Mittelabzüge der Anleger zeigen bei einigen Immobilienfondsgesellschaften Wirkung.

ina FRANKFURT/M. Die vier Vertreter CGI (Commerzbank), Degi (Allianz), Deka (Sparkassen) und Difa (Volksbanken), die über 65 Prozent des Gesamtmarktes vertreten, haben in einer gemeinsamen Initiative Maßnahmen zur Verbesserung der Berichterstattung in den Rechenschaftsberichten ihrer Immobilienfonds beschlossen.

Im Mittelpunkt steht eine bessere Vergleichbarkeit der Fonds und eine klare Übersicht zu der Verkehrswertentwicklung der Fondsimmobilien. Im Gegensatz zur bisherigen Berichterstattung soll die Darstellung der Fondsrendite künftig detailliert nach Ergebniskomponenten aufgeschlüsselt werden, und zwar bis auf einzelne Länder bzw. Regionen heruntergebrochen. Sämtliche Rechenschaftsberichte für Geschäftsjahre, die 2005 enden, sollen den neuen Anforderungen genügen.

„Damit setzen wir uns an die Spitze der Transparenzbewegung“, sagt ein Vertreter der Degi. Ein Sprecher des Investmentverbandes BVI wertet den „Schritt nach vorne als positiv“. Er hofft auf eine breite Zustimmung aller Mitglieder des verbandsinternen Immobilienausschusses, wenn das Gremium am 1. Dezember das nächste Mal zusammenkommt.

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