Deutsche Wohnen
GSW-Übernahme bringt Zugewinn

Die Übernahme der GSW bringt dem Wohnimmobilienkonzern Deutsche Wohnen ein erhebliches Umsatzplus im ersten Quartal ein. Mit einer Nettogewinnerhöhung von 74 Prozent wurden gar die Erwartungen der Analysten übertroffen.
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Die Übernahme der Berliner GSW zahlt sich für den Wohnimmobilienkonzern Deutsche Wohnen aus. Der für Immobiliengesellschaften maßgebliche operative Gewinn aus der Vermietung (FFO) habe sich im ersten Quartal auf 59,1 (Vorjahr 30,9) Millionen Euro nahezu verdoppelt, teilte Deutsche Wohnen am Mittwoch mit. Er übertraf damit die Erwartungen der Analysten deutlich. Bis zum Jahresende soll der FFO auf mindestens 210 Millionen Euro steigen, bekräftigte der Vorstand. Analysten gehen im Schnitt von 207 Millionen Euro aus.

Deutsche Wohnen hatte die kleinere GSW um den Jahreswechsel gekauft und in eigenen Aktien bezahlt. Damit avancierte sie mit 150.000 Objekten zum zweitgrößten privaten Wohnungsvermieter in Deutschland nach der Deutschen Annington. Dass auch der FFO je Aktie im ersten Quartal um fünf Prozent gestiegen sei, zeige die Vorteile des Zusammenschlusses, erklärte das Unternehmen. In Berlin, ihrem wichtigsten Markt, habe Deutsche Wohnen die Mieten dank des neuen Mietspiegels im Schnitt um 4,6 Prozent angehoben. Konzernweit lagen die Mietsteigerungen bei 4,2 Prozent. Der Nettogewinn erhöhte sich um 74 Prozent auf 45,5 Millionen Euro.

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