Deutschewr Markt bleibt stabil
Lettland trifft die Immobilienkrise am härtesten

Der Immobilienmarkt Lettlands hat sich im ersten Quartal so schlecht entwickelt wie kein anderer Markt der Welt. Der Preis für ein Appartement in der Hauptstadt Riga stürzte infolge der Rezession in Europa gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent ab, zeigt eine Erhebung des Marktbeobachters Global Property Guide.

Bloomberg RIGA. „Lettland steckt in überraschend großen Schwierigkeiten“, heißt es in dem am Montag erschienenen Bericht. Der Durchschnittspreis für eine Wohnung in Riga sei auf 747 Euro pro Quadratmeter gefallen. Gegenüber dem vorangegangenen 4. Quartal 2008 entspreche die einem Minus von 30 Prozent, so die Researcher.

Die Krise des lettischen Immobilienmarktes ist konjunkturell bedingt. Die Wirtschaftsleistung Lettlands sackte im vergangenen Quartal um 18 Prozent ab. Um nicht zahlungsunfähig zu werden, musste Nation den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Europäischen Kommission um finanzielle Hilfe bitten. Aktuell kämpft die Regierung kämpft darum, den Haushalt zu verschlanken und das Defizit zu senken. Dies ist Voraussetzung dafür, dass sie die Hilfen aus dem Ausland weiter erhält.

Gefolgt wird Lettland in der Rangliste von Global Property Guide von Dubai in den Vereinigen Arabischen Emiraten. Dort fiel der Preis für Wohnimmobilien im Jahresvergleich um 35 Prozent. Auf Platz drei der schwächsten Immobilienmärkte rangiert Singapur. Hier betrug das Minus in den ersten drei Monaten 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal 23 Prozent. Viertschwächster Markt war Island mit einem Einbruch von 20 Prozent. Deutschland belegt Platz 28 mit einem Minus von gut einem Prozent.

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