Devisenkontrollen sind zu beachten
Hauskauf ist für Ausländer kein Problem

Der Immobilienmarkt in Südafrika ist in vieler Hinsicht unkompliziert. So ist es Ausländern bislang ohne Einschränkung möglich, Immobilien zu erwerben.

HB KAPSTADT. Allerdings ist es für Europäer nicht mehr so einfach wie früher, eine Arbeitserlaubnis und die damit oft verbundene Daueraufenthaltsgenehmigung für Südafrika zu erwerben, weil die Regierung glaubt, dass Neuankömmlinge der einheimischen Bevölkerung Arbeitsplätze wegnehmen. Zudem sind zuletzt die Auflagen für Pensionäre verschärft worden, die sich am Kap permanent niederlassen wollen.

Die binnen zwölf Monaten um mehr als fünf Prozent auf die Prime Rate von 11,5 Prozent gesunkenen Hypothekenzinsen dürfte die Nachfrage nach Immobilien dennoch zumindest mittelfristig weiter hoch halten. Daran wird wohl die hohe Gebühr für die obligatorischen Grundbucheinträge auch künftig wenig ändern, obwohl sie bis zu zehn Prozent des Kaufpreises verschlingen kann. Ausländer können ihr Wohneigentum bis zu 50 Prozent des Kaufpreises durch Hypotheken finanzieren.

Unkompliziert geht es auch bei den Maklercourtagen zu. In der Regel zahlt der Verkäufer einen Betrag zwischen zwei und sieben Prozent des Verkaufspreises.

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ußerdem besteuert der südafrikanische Fiskus Veräußerungsgewinne - auch diejenigen Verkäufer, die sich nicht die meiste Zeit in Südafrika aufhalten.

Schließlich sind noch immer Devisenkontrollen zu beachten. Sie erschweren es, die zum Immobilienkauf nach Südafrika transferierte Summe später aus dem Land auszuführen - vor allem nach der Erteilung einer Daueraufenthaltsgenehmigung. Dann gelten gegenüber Ausländern ähnliche Regeln für den Kapitalexport wie für Südafrikaner. Um Behinderungen zu vermeiden, sollten Ausländer das eingebrachte Kapital vorher bei der Zentralbank als Darlehen deklarieren. Alternativ kann die Grundstücksurkunde von einem lokalen Finanzinstitut mit dem Vermerk "Non-resident" indossiert werden.

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