"Eigene Anschaffungskosten können angenommen werden"
Eigenheimzulage auch bei unüblichen „Familiendarlehen“

Laut Finanzgericht Düsseldorf ist eine Förderung nach dem Eigenheimzulagengesetz auch dann nicht ausgeschlossen, wenn zur Finanzierung der Wohnung ein unübliches „Familiendarlehen“ eingesetzt wird.

Der Fall betraf einen Mechaniker, der aus den darlehensweise gewährten Barreserven seiner Eltern für etwa 200 000 Euro eine Eigentumswohnung erwarb. Die Finanzverwaltung lehnte die Eigenheimzulage mit der Begründung ab, der Sohn habe keine eigenen Anschaffungskosten aufgewendet; es liege eine mittelbare Grundstücksschenkung vor.

Das beurteilten die Finanzrichter anders: Das Darlehen sei zwar zinslos und trotz der über 20-jähriger Laufzeit ohne Sicherheiten gewährt worden. Da der Sohn aber monatlich 750 Euro abtrage, sei davon auszugehen, dass es sich um eigene Anschaffungskosten gehandelt habe.

FG Düsseldorf, Az.: 9 K 4016/01

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