Immobilien
Eigenheimzulage

Alle Jahre wieder steht die Eigenheimzulage auf der Streichliste von Finanzminister Eichel, während die Opposition mauert. Auch dieses Mal dürfte der Vermittlungsausschuss erst kurz vor Jahresende entscheiden. Von der CDU kommen widersprüchliche Signale, in der vergangenen Woche deuteten hochrangige Politiker wie Saarlands Ministerpräsident Peter Müller Gesprächsbereitschaft an.

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Wer sowieso eine bestimmte Wohnung oder ein Haus kaufen will, sollte auf Nummer sicher gehen und noch im Dezember handeln. Denn selbst wenn sich die Parteien nicht auf eine Abschaffung der Eigenheimzulage einigen, könnten sie in einem Kompromiss eine gekappte Zulage beibehalten. Für die Bewilligung der Zulage müssen Hauskäufer den Kaufvertrag noch dieses Jahr unterzeichnen. Wer ein Haus bauen will, muss den Bauantrag bis Silvester einreichen - maßgeblich ist der Eingangsstempel beim Bauamt.

Jetzt noch hektisch die Suche nach einer Immobilie zu starten, wäre hingegen unsinnig: In Preisverhandlungen unter Zeitdruck verliert der Käufer oder Bauherr meist mehr, als ihm die Zulage gebracht hätte. Im vergangenen Jahr hatten Regierung und Opposition die Eigenheimzulage auf ein Prozent des Kaufpreises pro Jahr, maximal 1250 Euro gesenkt. Dafür erhöhten sie die jährliche Kinderzulage um 33 auf 800 Euro. Die Zulage fließt acht Jahre.

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Quelle: Wirtschaftswoche Nr. 050 vom 02.12.2004 Seite 123

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