Einkaufszentren mit knapp einer Million Quadratmeter Fläche im Bau
Ladenmieten sinken nur mäßig

Die Spitzenmieten in den Top-Lagen deutscher Städte sind im vergangenen Jahr um 0,6 Prozent gesunken. Im Jahr 2007 habe der Rückgang noch 2,7 Prozent betragen, geht aus einer Untersuchung der auf den Einzelhandel spezialisierten Maklerfirma Kemper’s hervor. Die Daten wurden im ersten Quartal 2005 in 185 Städten erhoben. Dabei zeigte sich, dass in zehn Prozent der beobachteten Städte höhere Mieten erreicht wurden.

rrl DÜSSELDORF. Kemper’s weist darauf hin, dass eine hohe Anziehungskraft auf das Umland hohe Mieten zur Folge hat. Die Kaufkraft vor Ort wirke sich nur unwesentlich auf das Mietniveau aus, heißt es. Die teuersten Pflaster sind nach wie vor die 1a-Lagen in München und Frankfurt mit Mieten von 250 bzw. 220 Euro pro Quadratmeter (qm) monatlich.

Zum anhaltenden Flächenzuwachs durch innerstädtische Einkaufszentren heißt es, dieser könne sich positiv auf die Mieten auswirken, wenn die Zentren an die 1a-Lagen angebunden würden. Weil isoliert geplante Zentren zu geringeren Mieten in den umliegenden Geschäftsstraßen führten, empfiehlt Kemper’s den Kommunen mehr Fingerspitzengefühl bei der Genehmigung.

Nach einer Marktanalyse der Beratungsfirma Cushmann & Wakefield Healey & Baker sind in Deutschland in den Jahren 2005 und 2006 Einkaufszentren mit einer Fläche von rund 840 000 qm geplant. Die Pro-Kopf-Fläche liegt mit 136,6 qm je 1 000 Einwohner unter dem 142 qm je 1 000 Einwohner betragenden Durchschnitt in 34 Ländern Europas. Hinter den Nachbarländern Frankreich und Niederlande mit 212,9 bzw. 323,1 qm je 1 000 Einwohner hinke Deutschland deutlich hinterher.

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