Emissionen sind erst in der zweiten Jahreshälfte geplant – Erst soll Ratingfrage geklärt werden
Immobilien-Finanzierer Eurohypo bleibt Jumbo-Pfandbriefen treu

Die Eurohypo AG wird in diesem Jahr zweimal den Markt für Jumbo-Pfandbriefe anzapfen. „An diesem Plan halten wir fest“, betont Bernd Knobloch, Vorstandsvorsitzender von Deutschlands größter Spezialbank für Immobilienfinanzierung gegenüber dem Handelsblatt.

FRANKFURT/M. Im Markt waren vereinzelt schon Zweifel aufgekommen, ob die Eurohypo auch in diesem Jahr zwei globale Jumbos begeben wird, nachdem bislang nichts von Emissionsplänen zu hören war.

Jumbo-Pfandbriefe sind liquide mit Hypotheken- oder Staatskrediten gedeckte Anleihen von Spezialbanken, die strengen Regeln unterliegen. Sie ermöglichen es Emittenten, auf einen Schlag mehrere Milliarden Euro einzusammeln und so die Refinanzierung zu sichern. Außerdem sind die Papiere wichtig für das Image und helfen, die Investorenbasis zu verbreitern.

„Es ist eher untypisch, dass sich ein großer Emittent wie die Eurohypo im ersten Quartal – einem traditionell starken Emissionszeitraum – nicht am Markt blicken lässt“, meint Christoph Anhamm, Pfandbriefanalyst bei ABN Amro. Henning Rasche, für die Refinanzierung sowie Zins- und Währungsmanagement zuständiger Vorstand der Eurohypo, zeigt sich gelassen: „Das Jahr ist noch lang, voraussichtlich werden wir erst nach der Sommerpause an den Markt gehen.“ Geplant seien ein mit Staatskrediten und ein mit Hypotheken gedeckter Jumbo.

2003 hatte die Eurohypo, die im Jahr davor aus der Fusion der Hypothekenbanktöchter von Deutscher, Dresdner und Commerzbank hervorgegangen war, ihren ersten Jumbo gleich im Januar emittiert. Damals hatte sie auch angekündigt, pro Jahr zwei globale Jumbos zu begeben. Insgesamt hat die Eurohypo am rund 408 Mrd. Euro schweren Markt für deutsche Jumbo-Pfandbriefe mit gut 17 % den Löwenanteil.

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