Erwerbs- und Devisenbeschränkungen nehmen ab
Steuerrecht in West und Ost gleicht sich an

Die EU-Beitrittsländer in Mittel- und Osteuropa sind attraktiver geworden. Für Uwe Stoschek, Partner der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PWC), liegt dies auch daran, dass das rechtliche und steuerliche Umfeld mit EU-Standards vergleichbar ist.

rrl DÜSSELDORF. Gleichwohl räumte er auf einer PWC-Veranstaltung in Berlin ein, dass nur geringe Erfahrungen mit Steuerbehörden und -gerichten vorlägen. „Mich wundert, wie schnell sich die Gesetze ändern“, ergänzte Jan Schwarz von der DB Real Estate (DBRE) die Beobachtung von Stoschek. Zudem fallen Stoschek hohe Strafen bei Verstößen gegen Steuergesetze auf.

Dennoch belegen Zahlen der Immobilienfirma DTZ das wachsende Vertrauen in die Beitrittsländer . Danach haben im vergangenen Jahr institutionelle Investoren rund 1,3 (2002: 0,9) Mrd. Euro in Immobilien in Osteuropa angelegt. Über die Hälfte der Investitionen sei in Büroimmobilien geflossen. Seit 1998 hätten Immobilien im Wert von 3,8 Mrd. Euro den Besitzer gewechselt.

Dabei hat geholfen, das Beschränkungen für den Erwerb von Immobilien ebenso wie im Devisentransfer im Vorfeld des EU-Beitritts gelockert oder aufgehoben wurden.

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