Europäische Zentralbank
Notenbanker arbeiten jetzt in neuen Glastürmen

Die ersten Mitarbeiter durften bereits die neuen Glastürme der EZB im Frankfurter Ostend beziehen: Zunächst 722, bald schon 2600 Menschen werden hier arbeiten. Das Gebäude soll 1,2 Milliarden Euro gekostet haben.
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Frankfurt/MainDie ersten 722 Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank (EZB) haben am Montag ihre Büros im neuen Doppelturm im Frankfurter Ostend bezogen. In den kommenden Woche sollen auch die anderen Beschäftigten der Notenbank den Eurotower in der Innenstadt verlassen und in den Neubau umziehen, wie die EZB am Montag in Frankfurt mitteilte.

Insgesamt werden in den beiden 165 und 185 Meter hohen Glastürmen rund 2600 Menschen arbeiten. Wenn alles nach Plan laufe, werde der EZB-Rat im Dezember erstmals im Neubau tagen und dort anschließend vor die Presse treten, sagte eine Sprecherin der Notenbank.

Damit wäre die Pressekonferenz an diesem Donnerstag die letzte in der City. Im Eurotower bleiben nur die bis zu 1000 EZB-Mitarbeiter, die die europäische Bankenaufsicht übernehmen.

Das spektakuläre Gebäude wurde direkt am Mainufer vom Wiener Architektenbüro Coop Himmelb(l)au entworfen. Integriert in den Bau wurde die denkmalgeschützte ehemalige Großmarkthalle. Die Kosten werden aktuell auf 1,2 Milliarden Euro geschätzt. Die Eröffnungsfeier soll erst im kommenden Jahr stattfinden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Nun wissen es alle - hoffentlich auch Draghi:

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
    Auch nicht mit der dicken Bertha schießen, wäre zu ergänzen.

  • Nicht allzu lange, dann wird das Firmenschild umgehängt, etwa "neue Deutsche Schuldenverwaltung".

  • "Beschäftigte nehmen Arbeit in neuem Tower auf"

    Korrekt müsste es doch gewiss heißen: "Beschäftigte nehmen Platz in neuem Tower ein".

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