Exklusives Wohnen: Berlin wird zur Hauptstadt des Luxus

Exklusives Wohnen
Berlin wird zur Hauptstadt des Luxus

Von wegen „arm, aber sexy“. Deutschlands Hauptstadt bietet reichen Immobilienkäufern zahlreiche exklusive Adressen. Der Markt für Luxuswohnungen boomt. Vor allem Käufer aus dem Ausland schlagen zu.
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DüsseldorfLuxuswohnungen in Berlin? Noch vor einigen Jahren galt dieser Gedanke als abwegig; Berlin war nach jahrzehntelanger Teilung und Vernachlässigung auf dem Luxussegment zu wenig entwickelt, die Leerstandsquote auf dem Wohnungsmarkt ohnehin gigantisch. Anders als in anderen Weltmetropolen stand in Berlin auch lange Zeit nicht fest, wo überhaupt in Zukunft die begehrtesten Lagen der Stadt entstehen würden. Zu wechselhaft war die Geschichte vieler Stadtviertel verlaufen, die Straßenkarte im Weltkriegs- und Nachkriegschaos zu gründlich ausgewischt worden. Noch im Jahr 2005, so erinnern sich Vermittler von hochpreisigen Objekten, waren weder Anleger noch Banken an Berlin interessiert - niemand wollte sich einen kostspieligen Flop leisten.

Diese Zeiten sind lange vorbei. "Vor allem als Standort für die internationale wohlhabende Klientel ist Berlin erst spät entdeckt worden, dafür zeigen sich jetzt starke Nachholeffekte", sagt Markus Schmidt, Chefanalyst beim Makler Aengevelt. "Die Nachfrage ist riesig, denn Berlin gilt als relativ sicherer Hafen für die internationalen Anleger und auch immer noch als unterbewerteter Markt." Auch Kai Enders, Vorstandsmitglied beim Maklerbüro Engel & Völkers, bestätigt: "Die rasante Entwicklung Berlins hat sich insbesondere im Ausland herumgesprochen, denn es sind zu einem beträchtlichen Anteil ausländische Investoren, die in Berlin Wohnungen kaufen."

Dabei erreichen die Topprojekte im Luxussegment inzwischen fast ähnliche Preise wie die in Hamburg und München - bislang die beiden Vorzeigestädte für luxuriöses Wohnen in Deutschland. In Hamburgs teuersten Lagen in Harvestehude kostet der Quadratmeter derzeit durchschnittlich um die 16 000 Euro, ebenso wie in Münchens Königinstraße und in der Mandlstraße. Das zeigt eine Statistik des Maklerbüros Engel & Völkers. In Berlin knackten vor rund sieben Jahren die Preise erstmals die Marke von 5 000 bis 6 000 Euro pro Quadratmeter, was lange Zeit undenkbar erschienen war.

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  • Es ist gar nicht verständlich warum es in Berlin so viele Harz4 Empfänger gibt. Die Regierung mit so vielen Stellen,
    Bewacher, Schreibkräfte, Zulieferer, Parteien, Konsulate und Botschaften, Baufirmen, etc man versteht es nicht, außer dass nicht nur Spanier in keine andere Stadt Deutschlands wollen.
    Es muss an dem OB liegen, der das Feiern repräsentiert.

  • @Bundesbürge
    Ob es Geld aus Griechenland ist, ist mir nicht klar. Sicher ist, dass sehr viele Milliarden aus Spanien transferiert wurden, ebenso aus Frankreich nach
    Ankündigung der Steuererhöhung für Reiche, aus Italien
    ebenso, und außer nach London ist auch viel Geld nach Berlin gekommen und in Immobilien investiert worden,
    weil es eben viel billiger ist in Berlin. Auch glauben Bürger der Südstaaten, dass ihr Geld in Deutschland besser angelegt und sicherer ist als in ihrem Land.
    Dabei könnten sie sich allerdings täuschen, wenn die Krake weiterhin Geld braucht um anderswo Löcher zu stopfen.

  • Arm aber Sexy.So lange der Bund seine Schattullen für Berlin weit öffnet und keine Ausgabendisziplin im Land herscht wird die Breite Masse in die Röhre schauen.Berlin braucht einen Mittelstand eine "Aktive Verwaltung" und keine Verwalter.Siehe der Flughafen Berlin gebaut auf Brandenburger Sandboden.

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