Expo Real
Internationaler Treffpunkt der Branche

Vor acht Jahren ging die deutsche Gewerbe-Immobilienmesse Expo Real in München an den Start. In den ersten Jahren grenzte sie sich mit Erfolg als reine "Arbeitsmesse" von der eventorientierten Mipim an der Cote d'Azur ab. Diese Zeiten sind vorbei.

mmb DÜSSELDORF. Diese Zeiten sind vorbei. Die vormals kleine deutsche "Schwestermesse" ist zu einer gleichwertigen Mega-Veranstaltung herangewachsen, das Themen- und Veranstaltungsangebot ist in diesem Jahr noch vielfältiger, der Termindruck wird für die Besucher noch größer sein als all die Jahre zuvor. Für die Veranstalter ein Gewinn, was die Teilnehmer sagen, bleibt abzuwarten.

Die Ausstellerliste jedenfalls klingt eindrucksvoll: Erneut haben noch mehr internationale Aussteller ihr Kommen zugesagt. Wie die Veranstalterin, die Messe München International (MMI) berichtet, werden in diesem Jahr 1400 Aussteller aus mehr als 30 Ländern erwartet. Besonders starke Präsenz werden dabei ost- und südosteuropäische Länder zeigen: Rund 100 ausstellende Unternehmen und Einrichtungen aus den jungen Wachstumsregionen sind vertreten. Sie gelten als besonders dynamische wachsende Volkswirtschaften und Immobilienmärkte mit erheblichem Wachstumspotenzial. Experten rechnen fest damit, dass das Investitionsvolumen in Ost- und Südosteuropa in den kommenden Jahren weiter stark zunehmen wird. Das große Interesse dieser Staaten, sich in einem professionellen Kontext zu präsentieren, ist also nur zu verständlich.

Aber auch Russland kommt. So werden unter anderem die Städte Moskau und St. Petersburg auf eigenen Events über Investitionsbedingungen an ihren Standorten informieren. Nach einer Statistik der MMI hat sich die Zahl der russischen Aussteller im Vergleich zum Vorjahr sogar verdreifacht.

Auch US-amerikanische Player geben ihre vornehme Zurückhaltung mehr und mehr auf und wagen sich verstärkt auf das europäische Immobilienparkett. So wird es auf der Expo Real in diesem Jahr erstmalig einen American Pavillon mit 19 Unternehmen aus der US-amerikanischen Immobilienwirtschaft geben. "Dies zeigt, dass der amerikanische Markt den Stellenwert der Messe als Marktplatz der internationalen Immobilienbranche erkannt hat. Der Pavillon wird eine Schlüsselstelle für neue Partnerschaften und Kontakte einnehmen", sagt Eugen Egetenmeir, Mitglied der Geschäftsführung Messe München.

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