Falls die Rückflüsse weiter anhalten
Dekabank prüft Verkauf von weiteren Gebäuden

Die Dekabank prüft nach den Worten ihres Vorstandschefs Axel Weber mehr Gebäude als bislang bekannt zur Stabilisierung ihres angeschlagenen Immobilienfonds zu verkaufen.

HB FRANKFURT. „Wenn wir weiter hohe Rückflüsse haben, werden wir mehr verkaufen“, sagte Weber der „Financial Times Deutschland“ (Mittwochausgabe). Er schloss nicht aus, im Extremfall und bei entsprechender Nachfrage alle Immobilien des sechs Milliarden Euro schweren und auf Deutschland ausgerichteten Immobilienfonds zu veräußern. Geplant hat die Dekabank, der Fondsanbieter der Sparkassengruppe und die Nummer zwei der Branche, bisher den Verkauf von Objekten im Buchwert von 750 Millionen bis eine Milliarde Euro.

Aus dem offenen Immobilienfonds hatten die Anleger im vergangenen Jahr 1,7 Milliarden Euro und im Januar 2005 noch einmal 300 Millionen Euro an Geldern abgezogen. Zuletzt hatte ein Sprecher der Dekabank aber gesagt, es gebe neben Tagen mit Abflüssen im niedrigen einstelligen Millionen-Bereich schon wieder Tage mit Netto-Zuflüssen.

Zur Stabilisierung des Fonds hatte die Dekabank beschlossen, Immobilien zu verkaufen, die Transparenz zu erhöhen und alle rückfließenden Gelder selber aufzukaufen. Einen kompletten Verkauf des Fonds schloss Weber nicht aus. „Es gibt schon Investmentbanken, die sagen, sie nehmen alles, alle sechs Milliarden Euro“, sagte Weber.

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