Fast fünf Prozent Wertzuwachs pro Jahr
Studie: Guter Ertrag bei hoher Sicherheit bei Wohnimmobilien

Wohnimmobilien in Deutschland weisen laut einer Studie der Dresdner Bank die höchste Wertbeständigkeit aller gängigen Anlageformen auf. Zudem brachten sie den Angaben zufolge in den vergangenen 20 Jahren im Durchschnitt eine Rendite von fast fünf Prozent pro Jahr.

HB FRANKFURT. Damit warfen Haus oder Wohnung zwar nicht so viel Zinsen ab wie beispielsweise deutsche oder amerikanische Aktien mit jeweils rund 11 Prozent. Aber: „Anleger haben auch keine hohen Wertschwankungen und kein unmittelbares Risiko eines Kapitalverlusts“, heißt es.

Nach der Studie von Dresdner Bank und Allianz kamen Immobilien zwischen 1985 und 2004 auf einen durchschnittlichen jährlichen Gesamtertrag von 4,7 Prozent. Darin eingerechnet wurden die Wertsteigerung, aber etwa auch die eingesparte Miete.

Deutsche Aktien brachten zwar einen Ertrag von durchschnittlich 10,2 Prozent, allerdings bei deutlich höheren Schwankungen. Während in guten Jahren bis zu 44,9 Prozent Plus verbucht wurden, rutschten Aktien auch schon einmal um 25,6 Prozent in einem Jahr ins Minus.

Die in Großbritannien und den USA zu verzeichnende Preisblase an den Wohnimmobilienmärkten ist den Experten zufolge für Deutschland keine Gefahr. „Von einem übermäßigen nachfragegetriebenen Preisauftrieb in Deutschland ist nichts zu sehen. Im Gegenteil: Hierzulande reduzieren sich seit Anfang der neunziger Jahre die Immobilienpreise in Relation zum verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen“, heißt es.

Auch die seit Ende der 90-er Jahre stagnierenden Baukosten und die nach wie vor sehr niedrigen Hypothekenzinsen seien finanzielle Argumente für das Eigenheim.

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