Ferienhäuser
Geldanlage mit Meerblick

Ferienhäuser werden bei Urlaubern immer beliebter. Davon profitieren Makler in Deutschland. Allerdings lassen sich die Preiseinbrüche auf den Wohnimmobilienmärkten nicht direkt auf dieses Segment übertragen.
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KölnLehrer haben Ferien, Parlamentarier gehen in die Sommerpause, der gewöhnliche Arbeitnehmer macht Urlaub. Wie man aber die angeblich schönsten Wochen des Jahres auch nennt: Immer mehr Deutsche verbringen sie offenbar lieber im Ferienhaus als im Hotel. Anbieter wie Inter Chalet, Interhome, Novasol oder Tui jedenfalls erwarten in diesem Jahr erneut Buchungszuwächse von bis zu zehn Prozent gegenüber 2011.

Von diesem Trend profitiert anscheinend auch die Nachfrage nach der eigenen Ferienimmobilie. „Der Markt erwies sich in der Finanzkrise als äußerst widerstandsfähig", sagt Kai Enders, Vorstand des Maklers Engel & Völkers (E&V). Neben dem Vertrieb von Wohnimmobilien in Deutschland ist das Maklerhaus spezialisiert auf die Vermittlung von Feriendomizilen im Ausland.

Gerade dort laufen die Geschäfte erstaunlich gut: So stiegen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Courtageumsätze in den ausländischen Shops von E&V um 20,1 Prozent. „In Spanien liegt das Plus sogar bei 30 Prozent", sagt Enders. Neben Käufern aus Deutschland greifen auch Schweizer, Skandinavier und Briten besonders gern zu. Der Grund: Wegen des schwachen Euros bekommen sie für Franken, Kronen und Pfund zurzeit viel Haus fürs Geld.

Vom Preiseinbruch auf den Wohnimmobilienmärkten der südeuropäischen Schuldenstaaten können Käufer eines Urlaubsdomizils in den klassischen Mittelmeerregionen indes nur eingeschränkt profitieren. Dies liegt vor allem daran, dass der Markt für Zweitwohnsitze nicht nur erheblich kleiner ist, sondern auch anders tickt als der jeweilige nationale Häusermarkt.

Kommentare zu " Ferienhäuser: Geldanlage mit Meerblick"

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  • Deutschland ist ein Land von: Sozialhilfemillionären! ;-)

  • Oh, lach-grinsss....Das war der legendäre Bankier...ähhh..Bankster, selbstredend vom Arsch der Welt. Vielleicht der Atlantikinsel St. Helena, im Gefängnis von Napoleon. Nachdem man als Bankster in NY über ein Schneeballsystem Mrd-Dollar aufbaute und immer auf der Flucht ist. Heute Abend auf St. Helena Ausgang erhalten?

  • "Tut bloss nicht so als waere Deutschland ein Land von Millionaeren"
    doch doch, sind sie, lauter Maul-Millionäre *g*
    Oder wie der Spanier sagt "trabajar con boca", arbeiten mit dem Mund.
    Spass beiseite,
    Ich kann überall überfallen werden, es gibt sogar Länder, die ihren Bürgern für Deutschland Tipps geben, um nicht in einer U-Bahn zusammen geschlagen werden.
    Der Traum der Glückseeligkeit dauert immer nur solange bis man tatsächlich mal andere Länder gesehen hat, richtig gesehen hat, und nicht nur vom Hotelpool aus.

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