Finanzierung
Zinsschwankungen beim Baugeld

Experten sind sich uneins darüber, ob es mittel- und langfristig zu einer deutlichen Verteuerung von Baugeld kommen wird. Auch Zinssenkungen werden nicht ausgeschlossen.

HB DÜSSELDORF. Auf der einen Seite gibt es Stimmen, die von einer weiterhin starken US-Konjunktur sowie steigender Inflation in der Eurozone und den USA ausgehen. Träfe dieses Szenario ein, würden sowohl die europäische Zentralbank als auch die US-Notenbank weiter die Leitzinsen erhöhen, sagt Robert Haselsteiner, Vorstand des Baugeldvermittlers Interhyp. Die Folge: Auch Baugeld würde teurer.

Andere Fachleute wiederum erwarten, dass das Wirtschaftswachstum in den USA nachlässt und auch die Inflationsgefahr gebremst wird. In diesem Falle hätten die Notenbanken nur noch wenig Handlungsspielraum für weitere Zinserhöhungen. Vielmehr könnte es schon im kommenden Jahr zu Zinssenkungen kommen.

Wegen dieser Unsicherheiten rechnet Interhyp-Sprecher Haselsteiner in den nächsten Monaten mit deutlichen Schwankungen bei den Baugeld-Zinsen, längerfristig tendenziell mit einem Anstieg. Wer jetzt eine Immobilie kauft oder baut, sollte sich deshalb die derzeit noch günstigen Zinsen für einen möglichst langen Zeitraum sichern. Immobilienbesitzern, deren Zinsbindung in ein bis drei Jahren ausläuft, sollten sich die jetzt günstigen Konditionen mittels eines Forwarddarlehens sichern. Derzeit seien die Aufschläge für solche Vorausdarlehen vergleichsweise gering, berichtet Interhyp.


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