Frankfurter Bürotürme: Entwickler setzt auf alternative Energien

Frankfurter Bürotürme
Entwickler setzt auf alternative Energien

Ökologisch Bauen heißt die Prämisse bei Frankfurts neuem Doppelturm, der in dieser Woche sein Richtfest feierte. Die Projektentwicklungstochter des Essener Baukonzerns Hochtief folgt bei der Errichtung des so genannten Westend-Duos in der Bockenheimer Landstraße im Frankfurter Westend dem neuen Trend des grünen Bauens.

HB FRANKFURT. „Die Energievernichtungsanlagen des traditionellen Bürogebäudes sind Geschichte. Ökologisches Gleichgewicht und neue Technologie sind die Zukunft“, resümiert Rainer Eichholz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hochtief Projektentwicklung GmbH (HTP).

Insgesamt investierte HTP 230 Millionen Euro in den Hochhausbau. mit dem besonderen Energiekonzept. Entworfen wurden die Türme des Westend-Duos vom Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann, bei der Planung des energetischen Konzepts wurde das Schweizer Beratungsunternehmens Lemon Consult einbezogen.

Dies basiert vor allem auf einer hybridbetriebenen Heizung und Kühlung: Erdwärme dient als Energiequelle zum Heizen im Winter und Kühlen im Sommer. Zusätzlich kann das Gebäude an besonders kalten Wintertagen und heißen Sommertagen mit Erdgas und elektrischen Kältemaschinen versorgt werden. Dadurch benötigt das Gebäude 35 Prozent weniger Energie als eine konventionell betriebene vergleichbare Immobilie – und das senkt die Betriebskosten.

„Generell lässt sich ein Trend hin zur Nutzung alternativer Energiequellen beobachten“, sagt Piotr Bienkowski, Geschäftsführer von Immobilienberater Atisreal in Frankfurt. So setzt auch das Main-Forum, die neue Zentrale der IG Metall in Frankfurt, auf das Konzept des Energiesparens: Die niedrigen Temperaturen des Mainwassers werden zur Unterstützung des Gebäudekühlsystems genutzt. „Energiesparende Gebäude unterstützen nachhaltig ihre eigene Vermietbarkeit auf Grund geringerer Nebenkosten“, erläutert Bienkowski die Vorteile des Konzepts für den Eigentümer.

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