Für 400 Millionen Euro
Patrizia kauft Allianz-Immobilien

Die Immobiliengesellschaft Patrizia ist für ihre Fondsinvestoren wieder auf Einkaufstour gegangen. Die Bürohäuser werden in den hauseigenen Fonds gesteckt.

FrankfurtFür gut 400 Millionen Euro übernehmen das Augsburger Unternehmen Patrizia neun Büroimmobilien von der Allianz. Dabei handelt es sich um Gebäude in Hamburg, München, Stuttgart, Frankfurt, Hannover und Düsseldorf, die insgesamt von etwa 180 Mietern genutzt werden, wie Patrizia am Dienstag mitteilte. Die durchschnittliche Restmietlaufzeit liege bei mehr als dreieinhalb Jahren, die Vermietungsquote bei 94 Prozent.

Patrizia nimmt das Portfolio nicht auf die eigene Bilanz, sondern steckt es in den hauseigenen Fonds „GewerbeInvest Deutschland II“, der erst 2015 neu aufgelegt wurde. Er ist jetzt voll investiert, das gesamte Einkaufsvolumen liegt bei 800 Millionen Euro - etwas mehr als ursprünglich geplant.

Insgesamt betreut Patrizia inzwischen ein Immobilienvermögen von 17 Milliarden Euro, überwiegend als Co-Investor und Portfoliomanager für Profi-Investoren wie Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Staatsfonds, Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Das Unternehmen ist mit mehr als 800 Beschäftigten in 15 europäischen Ländern aktiv. Gegründet wurde die Augsburger Firma 1984 von Wolfgang Egger, der auch den Vorstand führt.

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