Gelten geschlossene nun Immobilienfonds als Liebhaberei?
Immobilien-Anlegern droht Unheil

Einkommenssteuerreferenten von Bund und Ländern können möglicherweise erhebliche Turbulenzen auf dem Immobilienmarkt verursachen.

HB BERLIN. Die gesamte Immobilienbranche wartet darauf, was die Experten womöglich an diesem Freitag nach dreitägigen Beratungen entscheiden. Eine schlichte Verwaltungsanweisung könnte zu erheblichen Turbulenzen auf dem Markt für geschlossene Immobilienfonds führen. Anlegern droht Unheil, sollten die Finanzbehörden tatsächlich die Frist für die so genannte Liebhaberei deutlich kürzen und Steuererstattungen bei geschlossenen Immobilienfonds neu geregelt werden. Im schlimmsten Fall müssten etliche Anleger - und zwar nicht nur Zahnärzte und Rechtsanwälte - viele Steuer-Gelder wieder an den Fiskus zurück zahlen.

Geschlossene Immobilienfonds waren ein Milliardengeschenk der deutschen Einheit. Tausende Anleger erlagen in der Nachwendeeuphorie verlockenden Steuerspar-Modellen. Allen Warnungen zum Trotz flossen Milliarden in die Projekte. Folge des Steuerspartriebs waren auch unzählige Investitionsruinen. Was viele Anleger zunächst nicht juckte, konnten sie ihre Verluste doch von der Steuer absetzen.

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