Großaktionär in Bedrängnis Conwert macht Stimmung gegen Adler

Die österreichische Immobilienfirma Conwert fürchtet einen Zusammenschluss mit deutschem Konkurrenten und Großaktionär Adler. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung sollen Aktionäre gegen Adler-Vorschläge stimmen.
Die österreichische Immobilienfirma Conwert will die Macht des Großaktionärs Adler einschränken. Quelle: dpa
Immobilienmarkt

Die österreichische Immobilienfirma Conwert will die Macht des Großaktionärs Adler einschränken.

(Foto: dpa)

WienDie österreichische Immobilienfirma Conwert beruft auf Wunsch ihres deutschen Großaktionärs Adler Real Estate für den 17. März eine außerordentliche Hauptversammlung ein. Den Aktionären empfiehlt Conwert, den Vorschlag Adlers zum Austausch von drei der gegenwärtig vier Verwaltungsratmitgliedern abzulehnen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. „Eine Beherrschung des Verwaltungsrats durch den Mitbewerber Adler könnte zu erheblichen Nachteilen für die übrigen Conwert-Aktionäre führen.”

Die Österreicher befürchten, dass Adler einen Zusammenschluss der beiden Rivalen anstrebt - durch eine Fusion oder einen Verkauf von Adler-Immobilien an Conwert. Adler hält 22,4 Prozent an der Firma und braucht für die Abwahl 75 Prozent der anwesenden Stimmen. „Nach intensiver Prüfung kamen der Verwaltungsrat und das Management von Conwert zu dem eindeutigen Ergebnis, dass ein solcher Zusammenschluss weder im Interesse noch zum Vorteil aller Aktionäre von Conwert und damit abzulehnen ist”, teilte das Unternehmen mit.

Hier werden Eigentumswohnungen immer teurer
Platz 10: Ingolstadt
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Die Preise für Eigentumswohnungen (Alt- und Neubau) haben im Jahr 2015 um insgesamt 14,5 Prozent zugelegt, berichtet der Marktbeobachter Empirica – so viel wie noch nie innerhalb eines einzigen Jahres seit der Jahrhundertwende.
Auf Platz 10 der Städte und Landkreise mit den teuersten Eigentumswohnungen findet sich Ingolstadt. Berücksichtigt man alle Baujahre zahlt ein potentieller Käufer in der Heimat des Autobauers Audi 3.396 Euro pro Quadratmeter Eigentumswohnung.

Platz 9: Freiburg
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Landflucht und Zuwanderung sorgen für vermehrte Nachfrage und treiben im Zusammenspiel mit „Renditenotstand und Billigzinsen auf der Angebotsseite“, so empirica, die Preise nach oben. Auf Platz neun der teuersten Städte liegt Freiburg. Wer hier eine Eigentumswohnung kaufen will, der zahlt im Schnitt 3.514 Euro pro Quadratmeter (Alt- oder Neubau).

Platz 8: Landkreis Ebersberg
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Die Analyse basiert auf der Auswertung von zwei Millionen Immobilieninseraten. Am achtteuersten wird der Wohnungskauf in Deutschland für Menschen, die es in den Landkreis Ebersberg östlich von München verschlägt. Wie überall in der Metropolregion treibt die Näher zur bayrische Landeshauptstadt auch hier die Preise nach oben. Pro Quadratmeter kostet die Eigentumswohnung hier durchschnittlich 3.534 Euro.

Platz 7: Fürstenfeldbruck
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Auch im oberbayrischen Landkreis Fürstenfeldbruck kommt Käufer von Eigentumswohnung die Nähe zu München gewissermaßen teuer zu stehen. Der Quadratmeter Eigentumswohnung kostet im Schnitt 3.663 Euro, Neubauten durchschnittlich 4.569 Euro.

Platz 6: Dachau
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Nordwestlich von München wird es in Dachau dann noch etwas teurer. Die Eigentumswohnung kostet noch einmal 35 Euro mehr pro Quadratmeter – 3.698 Euro nämlich. Neubauten schlagen durchschnittlich mit 4.362 Euro pro Quadratmeter zu Buche.

Platz 5: Landkreis Miesbach
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Alpines Gelände, der Tegernsee, eine gemeinsame Grenze mit – wer hätte es gedacht – dem Landkreis München: Im Süden Bayerns und des Regierungsbezirks Oberbayern liegt der Landkreis Miesbach. Und wer hier günstig eine Eigentumswohnung erstehen will, der findet in der Tat miese Bedingungen vor – und Preise von 3.789 Euro pro Quadratmeter. Betrachtet man nur Neubauten liegt der Preis bei 5.468 Euro.

Platz 4: Landkreis Nordfriesland
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Ein Ausreißer im Ranking, da nicht in Süddeutschland gelegen, ist der Landkreis Nordfriesland. Er ist sogar der nördlichste Landkreis Deutschlands mit Grenze zu Dänemark. Egal in welcher Sprache aber: 3.988 Euro pro Quadratmeter bleiben ein hoher Preis für eine Eigentumswohnung. Neubauten kosten 4.654 Euro durchschnittlich.

Bei seinen Zielen sieht sich Conwert auf Kurs. Die Prognose für die Einnahmen aus dem operativen Geschäft (FFO I) in Höhe von 65 Millionen Euro für 2016 werde bestätigt, hieß es.

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