Grundbesitz Europa
Deutsche-Bank-Fonds nimmt kein Geld mehr an

Anleger fluten derzeit auf der Suche nach sicheren Renditen Immobilienfonds mit frischem Geld. Nun stoppt der Deutsche-Bank-Fonds Grundbesitz Europa den Verkauf neuer Anteile. Damit steht er nicht alleine.

FrankfurtEiner der größten und ältesten offenen Immobilienfonds in Deutschland stoppt vorübergehend den Verkauf neuer Anteile. Der 5,5 Milliarden Euro schwere Deutsche-Bank-Fonds Grundbesitz Europa hat Schwierigkeiten, mit dem Geld der Kunden geeignete neue Immobilien zu kaufen. Derzeit bestünden „nur begrenzte Möglichkeiten zu Immobilienankäufen in den Zielmärkten“, erklärte die Deutsche-Bank-Fondssparte Deutsche Asset Management (DeAM) am Mittwoch. Rund 30 Prozent des Fondsvolumens sind schon jetzt nicht in Immobilien investiert. Deshalb würden ab 21. Juni keine neuen Anteile mehr ausgegeben.

Anleger fluten derzeit auf der Suche nach sicheren Renditen Immobilienfonds mit frischem Geld. Allein dem 1970 gegründeten Grundbesitz Europa sind seit Jahresbeginn 750 Millionen Euro zugeflossen, wie ein Sprecher sagte, mehr als wie im gesamten Jahr 2015. Er gehört damit zu den vier Immobilienfonds mit den höchsten Mittelzuflüssen in diesem Jahr.

Der Grundbesitz Europa ist nicht der einzige Fonds, der das Neugeschäft gestoppt hat: Auch die Union-Investment-Immobilienfonds Uniimmo Europa, Uniimmo Deutschland und Uniimmo Global nehmen kein frisches Geld mehr an. Der Deutsche-Bank-Schwesterfonds Grundbesitz Global, der auch außerhalb Europas investieren kann, bleibt offen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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