Grundsteinlegung
Hindu-Sekte lässt Wolkenkratzer-Tempel bauen

210 Meter und 70 Stockwerke hoch soll Indiens erster Wolkenkratzer-Tempel in den Himmel ragen, inklusive 3D-Licht-und-Sound-Show. Der Bau des Tempels wird wohl 39 Millionen kosten und etwa fünf Jahre dauern.
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Neu DelhiIn der für Hindus heiligen Stadt Vrindavan soll Indiens erster Wolkenkratzer-Tempel gebaut werden. Der blau-weiße Chandrodaya Mandir zu Ehren von Lord Krishna solle bald 210 Meter in den Himmel ragen, berichteten indische Medien am Montag.

Der 39 Millionen teure Tempel sei von der Hindu-Sekte Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein (ISKON) entworfen worden. Indiens Präsident Pranab Mukherjee habe bei der Grundsteinlegung am Sonntag von einem „architektonischen Wunder“ gesprochen, berichtete die Zeitung „Asian Age“.

„Da wir uns nun von einem Entwicklungsland zu einem Industriestaat wandeln, entsteht ein immenser Druck auf unser sozio-ökonomisches und moralisches Gefüge. Es ist deswegen wichtig, dass wir uns wieder mit unseren spirituellen Dimensionen in Einklang bringen“, sagte er demnach. Nach Angaben der Zeitung „Times of India“ soll ein Lift im 70 Stockwerke hohen Tempel die Besucher auf eine Aussichtsplattform bringen.

Dort gebe es auch eine 3D-Licht-und-Sound-Show, die das Planetensystem zeige, wie es in aus alten vedischen Schriften überliefert ist. Um den Tempel herum sollen Wälder entstehen wie diejenigen, in denen Lord Krishna laut den Schriften lebte. Der Tempel soll in etwa fünf Jahren fertiggestellt sein.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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