GSW-Übernahme

Deutsche Wohnen beschafft sich frisches Geld

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen begibt eine 250 Millionen Euro schwere Wandelanleihe. Das geschieht im Verlauf der Übernahme von GSW Immobilien, die komplett von eigenen Aktienwert gestemmt werden soll.
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Die GSW-Konzernzentrale in Berlin – das Immobilienunternehmen soll bereits im Dezember zur Deutsche Wohnen gehören. Quelle: Reuters

Die GSW-Konzernzentrale in Berlin – das Immobilienunternehmen soll bereits im Dezember zur Deutsche Wohnen gehören.

(Foto: Reuters)

FrankfurtIm Zuge der Übernahme von GSW Immobilien will sich der Wohnimmobilienkonzern Deutsche Wohnen 250 Millionen Euro am Kapitalmarkt besorgen. Eine sieben Jahre laufende Wandelanleihe soll noch am Dienstag bei institutionellen Investoren platziert werden, wie die Deutsche Wohnen mitteilte. Das Geld soll unter anderem dazu verwendet werden, eine noch sechs Jahre laufende Wandelanleihe der GSW über 182,9 Millionen Euro zurückzukaufen. Deren Gläubiger haben zwei Tage Zeit, Verkaufsangebote zu machen. Begleitet werden beide Transaktionen von der Deutschen Bank, Credit Suisse und der UBS.

Die 1,8 Milliarden Euro schwere, vollständig mit eigenen Aktien bezahlte Übernahme der GSW soll schon Anfang Dezember vollzogen werden.

Die neue Wandelanleihe soll - je nach dem Verlauf der Auktion - mit 0,25 bis 0,75 Prozent im Jahr verzinst werden. Der Tausch in Deutsche-Wohnen-Aktien lohnt sich, wenn diese um mehr als 30 bis 35 Prozent steigen. Gekündigt werden kann die Anleihe von den Zeichnern nach fünf Jahren. Die Deutsche Wohnen kann sie selbst frühestens nach vier Jahren kündigen, wenn ihr Aktienkurs über geraume Zeit 30 Prozent über dem Wandlungspreis liegt.

  • rtr
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