Häuslebauer müssen mehr zahlen Baupreise in Deutschland weiter gestiegen

Bauherren müssen in Deutschland immer tiefer in die eigene Tasche greifen: Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden sind im Mai deutlich gestiegen. Der Preisanstieg ist so stark wie seit Jahren nicht mehr.
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Der Traum vom Eigenheim wird für Bauherren immer teurer. Quelle: dpa
Bauarbeiten

Der Traum vom Eigenheim wird für Bauherren immer teurer.

(Foto: dpa)

WiesbadenBauen in Deutschland ist erneut teurer geworden: Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden stiegen im Mai des laufenden Jahres im Vergleich zum Mai 2016 um 2,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Damit zogen die Preise binnen Jahresfrist so stark an wie seit Februar 2012 nicht mehr.

Mehr zahlen mussten Bauherren nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde beispielsweise für Beton- und Mauerarbeiten (plus 2,5 Prozent), Dachdecker (plus 3,1 Prozent) und Zimmerer (2,7 Prozent). Die Zahlen werden vier Mal im Jahr, jeweils zur Mitte eines Quartals erhoben. Von Februar auf Mai 2017 erhöhten sich die Baupreise in Deutschland um 0,9 Prozent. Fertighäuser sind dabei nicht berücksichtigt.

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Die Prognose des Hamburgische Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) hat auf Grundlage von Preisdaten des Forschungsinstituts Empirica die Städte und Landkreise ermittelt, in denen die Preise für Wohnimmobilien bis 2030 am stärksten steigen werden. Beauftragt wurde die Studie, die den Zeitraum von 2016 bis 2030 behandelt, von der Postbank. Sie bezieht sich auf Eigentumswohnungen und Ein- sowie Zweifamilienhäuser. In mehr als der Hälfte der 402 deutschen Kreise und Städte können Eigentümer davon ausgehen, dass der Wert ihrer Immobilie bis 2030 stabil bleibt oder weiter zulegt. Besonders Großstädte und die angrenzenden Kreise dürften auch in Zukunft zu den Regionen mit relativ hoher Wertsteigerung gehören.

Platz 10: Ebersberg (Landkreis)
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Fast durchgehend gute Rahmenbedingungen für Wohnimmobilien finden Käufer in Bayern: Hauseigentümer im Landkreis Ebersberg können mit einem Preiswachstum von 1,6 Prozent rechnen. Damit liegt Ebersberg auf Platz zehn. 4.203 Euro kostete der Quadratmeter im vergangenen Jahr.

Platz 9: Potsdam (Stadt)
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1,6 Prozent Preisanstieg prognostiziert die Postbank für Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Zuletzt kostete ein Quadratmeter 2.911 Euro.

Platz 8: Pfaffenhofen a. d. Ilm (Landkreis)
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Viele Jahre hatte die Firma Hipp hier ihren Sitz. 2.880 Euro betrug der Quadratmeterpreis in dem Landkreis 2016. Er soll bis 2030 jährlich um 1,6 Prozent zulegen.

Platz 7: Landshut (Landkreis)
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Zwei der berühmtesten Söhne der Stadt: Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl (re.) und sein Vater Erich. 2.289 Euro muss man hier für den Quadratmeter berappen. Das jährliche Preiswachstum soll von 2016 bis 2030 1,7 Prozent betragen.

Platz 6: Rosenheim (Landkreis)
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In dem bayerischen Landkreis wird laut Postbank der Preis für Häuser und Eigentumswohnungen bis 2030 ebenfalls um durchschnittlich 1,7 Prozent pro Jahr steigen. Verglichen mit Landshut liegen die Preise in Rosenheim allerdings mit 2.993 Euro pro Quadratmeter schon deutlich höher.

Platz 5: Cloppenburg (Landkreis)
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Die Sehenswürdigkeit Cloppenburgs: das Museumsdorf. In die Postbank-Rangliste schafft es der Landkreis als einziger aus Norddeutschland. Der jährliche Wertzuwachs wird auf 1,8 Prozent geschätzt. Der Quadratmeterpreis ist allerdings bei weitem der niedrigste. Hauskäufer müssen lediglich 1.586 Euro aufwenden.

  • dpa
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